Das erste Mal ist hier in Kep schwierig, Internet zu bekommen. Also hier die Zusammenfassung von zwei Tagen: Zunaechst sind wir gestern von Kampot nach Kep gefahren, haben uns ein Fahrrad gemietet und haben erst einmal die Gegend erkundet. Eins war uns gleich klar, hier gehen wir nicht in Wasser. Der Strand ist einfach vermuellt und im Wasser schwimmen die Plastiktueten. Nun ja, den Einheimischen scheint das ja nix auszumachen, die baden mittendrin und werfen noch mehr Muell dazu… Viel ist also vom einst bekanntesten Badeort Kambodschas nicht uebrig geblieben. Kep ist allerdings fuer seine Krabben beruehmt, und so ass Andre gestern Krabben, waehrend ich bei Garnelen blieb. Heute hatten wir eine Bootstour auf eine Insel gebucht, um dem Dreck in Kep etwas zu entkommen und letztmalig baden zu gehen. Das haben wir dann nach einer Inselumrundung auch gemacht. Morgen gehts mit dem Bus zurueck nach Phnom Penh und uebermorgen nach Bangkok, wo wir uns drei Tage aufhalten werden.
Autor: Lutze
Lost Places auf Khmer
Heute war mal ein Berg dran, der Bokor Mountain. Hier hatten Franzosen vor den Roten Khmer ein Spielkasino, ein Hotel und diverse andere Gebäude in 1064 Metern Höhe errichtet. Diese sind heute nur noch Ruinen und ziemlich dekorativ, noch, denn momentan wird eine Straße gebaut und ein Megaprojekt mit Spielkasino, Hotels etc. von Koreanern aus dem Urwald gestampft. Mit brachialer Gewalt. In kleiner Gruppe sind wir zunächst 600 Höhenmeter gewandert. Ein Deutscher, zwei Holländische Mädels und zwei Amis. Auf halber Strecke wurden wir dann abgeholt und mit dem Kleinbus bis auf den Gipfel gekarrt. Dort fanden wir auch einen Geochache (multi), der in Februar 2008 das letzte Mal gefunden wurde…
So, genug für heute. Der nächste Beitrag erscheint 2010.
Mopedrunde zu den Höhlen
Heute haben wir Mopeds gemietet. Anfangs war das Andre gar nicht recht, denn er kam mit der Schaltung nicht zurecht. Zunächst ging es zu einer heiligen Höhle, wo uns schon Kinder erwarteten, um uns gegen Obulus die Höhlen zu zeigen. Dann ging es weiter in den ehemaligen Badeort Kep, der bevor die Roten Khmer ihn zerstörten, der erste Seebad Kambodschas war. Hier aßen wir zu mittag allerlei Seegetier. Anschließend ging es wieder zurück Richtung Kampot, mit einem Abstecher über 6 km Staubstrecke zu einer anderen Höhle, wo natürlich wieder aufmerksame Kinder mit erstaunlich guten Englischkenntnissen uns führten.
Jetzt sitzen wir am Fluß und essen schon wieder, Andre fleischlos, weil wir zuvor an Fleischständen im Markt vorbeikamen. 🙂
Morgen ist eine anstrengende Wanderung zum Bokor Mountain geplant.
Bis denn dann und allen einen guten Rutsch!
Karst
erstaunlich größe Höhlen, voller Fledermäuse
in Kampot
Heute morgen sind wir also nach Kampot gefahren, in knapp 2 Stunden waren wir hier. Zunächst mieteten wir Fahrräder und erkundeten die Umgebung. Nachmittags machten wir eine Bootstour durch das Flußdelta hinaus auf eine Sandbank am Meer, wo wir den Sonnenuntergang beoachten konnten. Wir lernten zwei nette holländische Mädels dabei kennen, mit denen wir noch zu Abend aßen und den ganzen Abend quatschten.
nochmal faul am Strand
Entgegen der gestrigen Ansage waren wir heute doch wieder faul- gezwungenermaßen.
Die Verleihräder waren in einem solchen Zustand, dass man sich keine 100 Meter von der Mietstation weg gewagt hätte. So blieb der Strand, ein kleiner Tu-Tuk-Ausflug zum Markt sowie Abendessen mit den Füßen im Sand beim Sonnenuntergang. Es gab übrigens heute Barracuda.
Morgen geht es also in aller Früh nach Kampot, wo wir hoffentlich eine Unterkunft bekommen, denn per Internet funktioniert das dort nicht.





























