Zu Hause isses auch schön

André badet im Schlachtensee an

Ein ruhiges Wochenende zu Hause ist auch mal schön. Zumal das Wetter besser nicht sein könnte. Die frühlingshaften Temperaturen haben Grün in die Landschaft gezaubert. Wir nutzen die Zeit um am heimischen Schlachtensee zu baden (nur André) und den Biergarten zu frequentieren. Heute machten wir eine gemütliche Radrunde nach Potsdam. Es ging zunächst nach Wannsee, und dann immer an der Havel entlang bis zur Glienicker Brücke. Unterwegs duftet die Gegend nach Knoblauch- der Bärlauch breitet seine grünen Teppiche aus. Im Barbarini-Museum besuchten wir die neue Picasso-Ausstellung. Anschließend gab es ein spanische Mittagessen im „El Puerto“ am Hafen. Über den Kapellenberg radelten wir zum Pfingstberg, von dort zum Biergarten „Meierei“, welchen wir wegen Überfüllung wieder verließen. In Klein-Glienicke bekamen wir schließlich unser Bier im neuen Biergarten an der Parkbrücke. Am Nordufer des Griebnitzsees fuhren wir über den Königsweg wieder zurück nach Hause.

Besuch vom Haus-und Hof- Fuchs
blühende Beete in Garten der Liebermann-Villa in Wannsee
viel Betrieb auf dem Wannsee
Mittagessen
Bergfahrt auf dem Kapellenberg mit Alexander-Newski-Gedächtniskirche
der Hohle Lerchensporn blüht
auf dem Pfingstberg
Ausblick über die Havel zum Schäferberg bis nach Berlin
„fast“ wie in der Alhambra- im marokkanischen Zimmer auf dem Pfingstberg
Hasengraben, verbindet den Heiligen See mit dem Tiefen See
Biergarten in Klein-Glienicke
Ausruhen auf der Terrasse mit Espresso
auch auf der Terrasse blüht es…

Vorfrühling im Naturpark Nuthe-Nieplitz

Am Sonntag lockte uns die Sonne ins Freie. Da erwartungsgemäß der Uferweg des Schlachtensees voll ist wie die Schlossstraße an einem Einkaufssonntag fuhren wir raus aus der Stadt. Die erste Wanderung führte uns zum uns noch unbekannten Teufelssee bei Seddin.  Dieser kleine See liegt mitten im Wald fernab von Straßen. Er war noch komplett zugefroren. Da die Wanderung mit 5 km nicht sonderlich lang war und das Wetter schöner als vorhergesagt fuhren wir zum den Lienewitzer Seen, welche wir umwanderten. Anschließend fuhren wir zum Mittagessen nach Potsdam und machten anschließend einen kleinen Stadtbummel. Highlight war die Besteigung des Turms der Nikolaikirche. Seit 11 Jahren arbeite ich in Potsdam, aber da oben war ich noch nie.

ob das Eis des Teufelssees noch trägt?

Teufelssee

Heidelandschaft

Kleiner Lienewitzsee, fast eisfrei

Kleiner Lienewitzsee

sumpfige Wegstrecke

viele gut ausgeschilderte Wanderwege gib es hier

Großer Lienewitzsee

unverkennbar Potsdam

Kuppel der Nikolaikirche von innen

Nikolaikirche

Peter und Paul, Holländisches Viertel, Nauener Tor und Rathaus

Engel blickt nach Sanssouci, zur Friedenskirche und zur Windmühle

der Abriss der alten FH ist im vollen Gange, links oben soll u.a. die neue Synagoge hin

Landtagsschloss mit Mercure-Hotel und Brauhausberg

Alter Markt mit Museum Barberini, direkt rechts davon mein Büro, das Alte Rathaus und der Bahnhof.

Zwischen Bornstedt und Sanssouci

Entgegen aller Wettervorhersagen gab es heute nach frostiger Nacht einen sonnigen Vormittag. Da ich ohnehin nach Potsdam musste, bot sich ein Spaziergang an. Viele Spaziergänger waren unterwegs, vor allem Touristen. Gestartet bin ich an der Endhaltestelle der Tram in der Kirschallee und lief zunächst zur Kirche Bornstedt, wo ich mir den alten Friedhof anschaute. Hier liegen zahlreiche Persönlichkeiten vergangener Tage, so dass selbst Fontane schrieb: Was in Sanssouci stirbt – wird auch in Bornstedt begraben. Über die Neue Orangerie wanderte ich weiter zum Schloss Sanssouci und von dort bis zum Luisenplatz, um mit der Tram und S-Bahn wieder nach Hause zu fahren.

Friedhof Bornstedt

Friedhof Bornstedt, gefallener Engel

Friedhof Bornstedt, sitzender Engel im Sello-Familienfriedhof

Friedhof Bornstedt, alte Grabplatte

Friedhof Bornstedt, fast erotisch anmutender Engel

Neue Orangerie, alle Pflanzen sind natürlich schon zum Überwintern drin

Neue Orangerie, wird gerade rekonstruiert

Engel im Gegenlicht

Bogenschütze von Ernst Moritz Geyger

Brunnendetail

Brunnendetail

komisches Paar

Sizilianischer Garten mit Historischer Windmühle

Neue Kammern mit Historischer Windmühle

Sanssouci mit Weinbergterrassen

Blick zum Neuen Palais

Sanssouci

Park mit Chinesischem Teehaus

Wassereinlass

Ersteigung des höchsten Gipfels Potsdams

Geisterbahnhof Pirschheide

Eine knapp 19 km lange Wanderung sollte es heute sein. Wir starteten am Bahnhof Potsdam Pischheide, den wir mit der Tram erreichten. Der Bahnhof ist heutzutage ziemlich gruslig. Von 1961 bis 1993 war er der Hauptbahnhof von Potsdam. Von ehemals 6 Gleisen des Kreuzungsbahnhofs gibt es heute nur noch eins. Alles andere ist dem Verfall preisgegeben. Ein Eldorado für Freunde von Lost Places. Vom Bahnhof liefen wir Richtung Caputh, setzten mit der Fähre über und spazierten bis zu Einsteins Sommerhaus. Über den Caputher Heuweg erreichten wir den Großen Ravensberg, der eine Waldschule und einen kleinen Aussichtspunkt bietet. Seltsamerweise ist der Große Ravensberg mit 108 Metern niedriger als der Kleine Ravensberg mit 114 Metern, den wir danach erstiegen. Leider bietet dieser so gar keine Aussicht. Aber immerhin kann man sagen, auf dem höchsten Berg Potsdams gewesen zu sein. Am Telegrafenberg vorbei führe das letzte Stück schließlich zum heutigen Hauptbahnhof Potsdams.

Geisterbahnhof Pirschheide

Templiner See

Wentorfgraben

Blick von der Fähre Caputh auf die Havel

Haus in Caputh

Schloss Caputh

Einsteinhaus

auf dem Caputher Heuweg

Aufstieg zum Großen Ravensberg

Aussichtspunkt auf dem Großen Ravensberg

Blick nach Berlin

Herangezoomt, seltsam die Windräder hinter der Innenstadt zu sehen

Pfau in der Waldschule

Gipfel des Kleinen Ravensberges

Feuerwachtum mit Sturmschäden

Nix für Fahrräder

Weggabelung kurz vor Potsdam

Trackaufzeichnung

Radrunde um Potsdam und Werder

Eisenbahnbrücke über die Havel, für Radfahrer benutzbar

Ziemlich windig war es heute, aber nach 35 km Gegenwind hatten wir auf dem Weg zurück Unterstützung. Wir fuhren mit der S-Bahn nach Potsdam und starteten von dort die Radrunde, die uns durch den Wildpark Potsdam über die Havel-Eisenbahnbrücke nach Werder führte. Von dort ging es nach Phöben, der nördlichste Ort unser Tour. In Derwitz bestaunten wir das Lilienthal-Denkmal und die schöne Dorfkirche. Hier kehrten wir  im Gasthof „Zum fliegenden Roß“ ein, wo wir eine Pferderoulade vertilgten. Bekommt man auch nicht mehr allzu häufig. Bis nach Petzow fuhren wir auf dem „Panoramaweg Werderobst„. Sonderlich viel gab es da nicht zu sehen, es ging ständig bergauf und bergab, ein paar schöne Aussichten auf die Umgebung und die Havelseen waren der Lohn. Am Nordufer des Templiner Sees führte uns der Weg zurück nach Potsdam. Da wir noch nicht allzu erschöpft waren, verzichteten wir auf die S-Bahn und fuhren über den Park Babelsberg am Nordufer des Griebnitzsees entlang und später auf dem Königsweg zurück nach Schlachtensee. 70 km standen abends auf dem Tacho.

Phöbener Wachtelberg

Lilienthal-Gedenkstein in Derwitz

Am Lilienthal-Museum Derwitz

Dorfkirche Derwitz

Pferderoulade im „Fliegenden Roß“

Panorama auf dem Panorama-Obstweg

Telegraphenberg

die Goldrute blüht

Ziegelturm im Ziegeleimuseum Glindow

Glindower See

Schleichweg in Petzow

Blick von der Havelbrücke Baumgartenbrück auf dem Schwielowsee

Blick zur Stadtinsel Werder

Gasthaus Baumgartenbrück

Sachen gibts…

Rast im Park Babelsberg