Bretschneiders Ohr

Heute fahren wir zurück nach Neusalza. Wir machen einen Zwischenstopp in Lipnitz an der Sasau (Lipnice nad Sázavou), wo wir uns eigentlich die Burg anschauen wollten. Diese war allerdings noch geschlossen. Wir machten eine kurze Wanderung zu Bretschneiders Ohr. Dieses Ohr trägt den Namen eines Geheimpolizisten aus „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“. Es wurde zu Ehren des Autors Jaroslav Hašek geschaffen, der in Lipnitz lebte. Im nächsten Steinbruch guckten wir uns noch den „Mund der Wahrheit“ an. Dann ging es zurück nach Neusalza.

Burg Lipnitz
Burg Lipnitz
Burg Lipnitz, kurzer Blick in den Burghof
Bretschneiders Ohr
alter Steinbruch
Weg zum nächsten Steinbruch
Mund der Wahrheit

Teufelsarsch, Neuhaus und Datschitz

Jakobs-Aussichtsturm auf dem Berg Havlova hora (680 m)

Recht zeitig am Morgen starten wir eine Wanderung in Böhmisch Kanada (Česká Kanada), um noch von der Kühle des Morgens zu profitieren. Der Aussichtsturm auf dem Berg war allerdings versperrt, Öffnungszeiten nicht zu finden. Schade. Wir wandern weiter zu einer schönen Teichlandschaft und weiter hinauf zum Teufelsarsch (Ďáblova prdel). Nach vielen Fotos von der ungewöhnlichen Felsformation fahren wir nach Neuhaus (Jindřichův Hradec). Wir erkunden die schöne Stadt und das Schloss, welches nach der Prager Burg die größte Denkmalanlage in Tschechien ist. Danach geht es nach Datschitz (Dačice). Die Stadt rühmt sich damit, dass hier der Würfelzucker erfunden wurde. Wir besuchen die Klosterkirche und das Schloss. Auf den örtlichen Kirchturm steigen wir nicht mehr, da es nun doch etwas wärmer geworden ist. Zurück in Zlabings erfrischen wir uns mit Gambrinus-Bier und schauen zu, wie die örtliche Feuerwehr die Straßen der Stadt mit Wasser besprüht. Dabei ist es mit 31 Grad wohl noch vergleichsweise frisch. Sommer 2026…

vorm verschlossenen Tor
Spiegelung im Teich
Ringelnatter mit Opfer
der Teufelsarsch
Landschaft in Böhmisch Kanada
Färberginster
Weg zurück
Astern in einem Bauerngarten
erfrischende Quelle
Neuhaus, die belebtesten Punkte in der Stadt sind die Eisdielen
Dreifaltigkeitssäule Neuhaus
hier wird den Bürgern der Stadt die Vergänglichkeit des Lebens vor Augen geführt
Schloss Neuhaus, auf den Turm steigen wir noch
Schlosshof
Blick vom Turm auf die Altstadt von Neuhaus
der obligatorische Storch beschattet seine Jungen
Blick in den Schlosshof mit seinen Arkaden
Schwarze Küche
reicht verzierter Brunnen
Schloss Neuhaus mit Turm
Rondell
Seitengasse in Neuhaus
Seitengasse in Neuhaus
deftig tschechisches Mittagessen
Klosterkirche in Datschitz
Klosterkirche in Datschitz
überdachter Treppengang zur Klosterkirche, erinnert sehr an Schäßburg
hier steigen wir heute nicht hoch
Schloss Datschitz
Kühlversuche der Feuerwehr in Zlabings

Zlabings- Burg Landstein

Renaissance-Häuser in der Altstadt von Zlabings

Heute fahren wir ein Stück Richtung Heimat. Wir machen Zwischenstation in Zlabings (Slavonice), wo wir zwei Tage bleiben. Die denkmalgschützte Altstadt ist klein aber sehenswert. Wir steigen auf den Turm der Mariä-Himmelfahrts-Kirche und gucken uns alles von oben an. Dann fahren wir zur Burg Landstein (Landštejn) ein paar Kilometer außerhalb der Stadt. Ein kurzer Abstecher führt uns nach Maires (Maříž) zu einem verfallenen Schloss samt Schlosspark direkt an der österreichischen Grenze. In Zlabings übernachten wir in einem alten Haus, welches ein Museum sein könnte. Zumindest das Lutheranische Oratorium im Haus mit seinen apokalyptischen Fresken können auch Nicht-Übernachtungsgäste besuchen.

auf den Turm da hinten steigen wir später
Zlabings
Zlabings
Zlabings, ehemalige Synagoge
Stadtstorch
Fotografin
Zlabings
vor der Turmbesteigung
Oberer Platz
Friedensplatz
Burg Landstein
Burg Landstein
Burg Landstein
Blick zur Talsperre Landštejn in Böhmisch Kanada
Guckguck
Lärchenallee im Schlosspark Landštejn
Ö
Oratorium in unserer Unterkunft
unser Zimmer
Feierabend

Stoderer Dolomitensteig

Frühmorgens liegt noch Nebel im Tal, Blick aus dem Fenster

Nach dem Frühstück fahren wir zum Ende des Stodertales, zum Almgasthaus Baumschlagerreith. Hier startet eine beliebte Wanderrunde mit dem schönen Namen „Dolomitensteig“. Nach einem zehrenden Aufstieg erreichen wir die unbewirtschaftete Hochsteineralm und später die Schelcherbauernalm. Von hier bieten sich fantastische Weitblicke auf die Gipfel des Toten Gebirges und ins Tal. Danach beginnt der Dolomitensteig durch karstiges Gelände mit vielen Felstürmen und abschüssigen Abschnitten. Einzelne Passagen sind mit Seilen gesichert, ohne wäre es etwas schwierig geworden. Im Felseinschnitt des Schwarzgrabens rauschen mehrere kleine Wasserfälle und ergießen sich in Gumpen mit glasklarem Wasser. Herrlich und erfrischend. Dann geht es moderat abwärts, nur der Abschnitt auf dem Geröllfeld „Poppensand“ ist etwas herausfordernd. Nach 11 km sind wir zurück am Ausgangspunkt. Den Nachmittag verbringen wir bei 32 Grad im örtlichen Freibad.

Berge in der Morgensonne
Bachüberquerung
die Hochsteineralm ist erreicht
Warnhinweise zum Dolomitensteig
Schelcherbauernalm
uriger Wald
Panorama
die felsigen Abschnitte kommen näher
uriger Wanderweg
zerfurchte Karstberge
André klettert im Schwarzgraben
gut dass es Seile gibt
Wasserfälle im Schwarzgraben
Felstürme
Blick ins Tal
kaum eine Wolke zu sehen
nach eine Felsnadel
Weg an steilen Felsen vorbei
gewaltige Geröllrinne
wohlriechende Händelwurz
Freibad in Hinterstoder
Trackaufzeichnung

Frauenberg- Hollschowitz- Budweis

Schloss Frauenberg

Heutiges Ziel ist Budweis (České Budějovice). Auf dem Weg liegt Schloss Frauenberg (Zámek Hluboká), welches ich im Rahmen eines Sommeraustausches von Studenten aus der Partneruni in Reichenberg vor ca. 40 Jahren schon einmal besuchte. Es gehörte einstmals den Schwarzenbergs und ist eines der meistbesuchten Schlösser Tschechiens. Dann fahren wir nach Hollschowitz (Holašovice), ein kleines Dorf westlich von Budweis. Es wurde 1998 in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen. Grund ist der geschlossene Dorfkern im böhmischen Bauernbarock. Nach der Besichtigung fahren wir nach Budweis und besichtigen die Stadt. Der riesige Marktplatz mit seinen Laubenhäusern ist sehenswert. Höhepunkt im wahrsten Sinne war die Besteigung des Schwarzen Turmes (Černá věž).

Schloss Frauenberg
Hunderte Geweihe zeugen von schießwütigen Adligen
Aufstieg zum Turm
Blick vom Turm auf einen Innenhof
Blick über das Schloss zur Moldau
seltsames Türdetail
Zwischenstopp in Hollschowitz
Häuserzeile in Hollschowitz
Hollschowitz
Markplatz mit Rathaus Budweis
Samsonbrunnen
da hinauf, auf den Schwarzen Turm
Blick von oben
Dachidylle
Straße in der Altstadt Budweis
Budweis