Geocaching CZ

Heute konnte ich auf Grund der Sonntagsruhe nicht allzuviel am Häuschen machen, also entschloss ich mich, in Böhmen ein paar Geocaches zu suchen. Endlich habe ich es mal geschafft, den Wolfsberg zu besteigen. Sein Aussichtsturm wurde vor einiger Zeit nach jahrelangem Verfall wieder hergerichtet. (GCYCNK).

Anschließend wurde der Himpelberg erklommen (Chribský vrch), dessen steile Basaltklippen tolle Aussichten auf Nordböhmen bis ins Elbsandsteingebirge ermöglichten. Der zugehörige Geocache (GC1YA3F9) hat sich gut versteckt, ein künstlicher Stein unter hunderten natürlichen waren eine kleine Herausforderung.

Bei Schönerlinde suchte ich vergeblich nach einer Dose, fand aber eine interessante Gegend voller Felskapellen.


Dass die Kiefer ein genügsamer Baum ist, sieht man hier:

Eine Runde an die Elbe

Des vorhergesagten schlechten Wetters wegen waren wir an diesem Wochende nicht in Sachsen.
Und so fuhren wir, immer mal wieder zwischen Regengüssen von Sonne verwöhnt, bis an die Elbe nach Tangermünde. Unterwegs wurden immerhin 12 Geocaches eingesammelt. Tangermünde selber war heute voller Menschen. Zum einen gab es ein Isetta-Treffen in der Stadt, andererseits hatte ein größeres Flußkreuzfahrtschiff angelegt. Wir parkten unten am Hafen und gingen erst einmal durch die Rossfurt hinauf auf einem Kaffee mit Schwarzwälder Kirsch ins Café am Neustädter Tor. Lange waren wir nicht hier, das letzte Mal lag ein fischiger Geruch über der Stadt, denn ein Elbehochwasser hatte mengenweise Fische auf die die Stadt umgebenden Wiesen gespült, welche nun verwesten. Das muss ein Fest für die vielen Störche Tangermündes gewesen sein!

Nach vergeblicher Suche des Geocaches am Tor ging es weiter Richtung Rathaus, welches schon 580 Jahre auf dem Buckel hat.

Ein Vertreter des Isetta-Treffens (Abi 59)
Muss auch von oben schön sein, die rechteckige Altstadt.
Hier sollte mal jemand die Scheiben putzen!
bekloppter Jungstorch (klapperte wie im Frühling)
Andere Vögel ziehts schon gen Süden
Bockwindmühle Prietzen, am Südufer des Gülper Sees

Kraftorte ums Häusel

Heute haben wir durch Zufall zwei sogenannte Kraftorte besucht, oder zumindest Orte, die bei Esotherikern hoch im Kurs stehen. Zunächst ein Stein-Stern auf dem Rauchberg/Dymnik bei Rumburg. Errichtet in neuerer Zeit, 6 Meter hohe Granitsäulen in irgend einer besondern Figur aufgestellt, welche den Kraftort markieren soll….
Nachmittags ging es zu Thors Amboss, wo wir einen Geocache versteckten. Thors Amboss, 400 Meter vom Häusel entfernt, wird auch als steierne Himmelscheibe (wie die von Nebra) bezeichnet. Ob die Riesenklamotten tatsächlich vor 5.000 Jahren von Menschenhand dahin gestapelt wurden….

Auf dem Weg zu Thors Amboss

Das Sonnenheiligtum „Thors Amboss“ in Neusalza-Spremberg

Flakenseerunde

Nachdem ich gestern wegen des grauenhaften Wetters aus Sachsen geflohen bin, gestattete sich Klärchen heute ein Stelldichein bei 28 Grad- Radtourenwetter! Die Wahl fiel auf den Flakensee bei Erkner, Fahrt zur Liebesquelle in Woltersdorf, Umrundung über Erkner und Weiterfahrt zum Löcknitzidyll. Dort Stärkung mit einem Radler, Weiterfahrt nach Fangschleuse und Runde über Klein Wall zurück. In Klein Wall gabs heute so etwas wie klein Woodstock: Jede Menge bunter Leute, Musike, Dreadlocks und Nackte in der Löcknitz. Hier fanden wir auch den letzten von 12 Geocaches des heutigen Tages…


Der Balkon sieht jetzt auch wieder einigermaßen ansprechend aus, wie ich finde…

Geocaching CZ- KNOFLIK


Heute waren wir wieder mal in Tschechien mit dem GPS unterwegs, um ein paar Caches zu finden und dabei Rad zu fahren. Eine ganze Cache-Gruppe mit 24 Caches in Form eines Knopfes, um den Dachsberg herum gelegt, war unser Ziel. Knöpfe wurden hier in der Gegend in der Vergangenheit im Heimarbeit und in Fabriken hergestellt, Nordböhmen war bekannt dafür. Die „Cache-Knopflöcher“ waren Rätselcaches, die wir nur mit Hilfe tschechischer Geocacher fanden- herzlichen Dank dafür! Überhaupt trafen wir heute so viele tschechische Geocacher wie noch nie.

Herrliches Wetter hatten wir, das erste Mal eigentlich, seit wir das Häusel haben…

Glücklicherweise führte um den Dachsberg herum eine Forststraße, so dass wir die Räder wirklich benutzen konnten.

Die Gegend war heute voller Schmetterlinge, weil eine Pflanze blühte, die die Tiere regelrecht besoffen machte.

Der Falkenberg/Sokol bei Petersdorf/Petrovice

Blick Richtung Hochwald, irgendwo dahinten liegt Sachsen.

Der Dachsberg, um den es heute herum ging.

Diese Stärkung haben wir uns heute verdient. In der Abendsonne auf der Terrasse sitzen, ein schönes Steak und ’ne Flasche Wein….