Drei Stauseen ohne den Caminito del Rey

20 km nördlich von Álora liegen drei herrlich gelegene Stauseen, die momentan gut gefüllt sind. Kein Wunder, auch wir sind heute wieder zeitweise im Regen gewandert. Auf unser Wanderung waren wir völlig allein unterwegs. Allerdings gibt es hier auch einen Weg, der früher ein Geheimtipp war, mittlerweile von Touristen überrannt wird. Den Caminito del Rey besuchten damals nur ganz Verwegene, denn er war nicht ungefährlich. Ein Video von damals findet man hier: Klick. Heute wird der nun ausgebaute und kostenpflichtige Weg von Bustouristen mit Turnschuhen (oder schlimmer) zu Tausenden bevölkert. Ein guter Grund für uns, einen Bogen um dieses Highlight zu machen. Schade, denn es muss ein spektakulärer Pfad sein. Wir wandern eine Runde zum Pico de la Cueva, vorbei an interessanten Felsgebilden mit herrlichen Blicken auf die Stauseen des Guadelhorce. Gut dass wir uns nur eine kleine Runde ausgesucht hatten, denn zum Ende wurde es richtig ungemütlich.

am Beginn der Wanderung
Schopfige Traubenhyazinthe (Muscari comosum)
Aufstieg über felsiges Gebiet
vorbei an Steilwänden
wo ist der Weg?
wo ist die Sonne?
Landschaft mit Stauseen und Windrädern
nicht bestimmbar
was für eine herrliche Landschaft!
weiterer Aufstieg
der nächste Regenschauer
…und wieder etwas Sonne
Blick in eine Schlucht des Guadelhorce
herangezoomt ein Teil des Caminito del Rey mit Wanderern
auch im Regen eine herrliche Landschaft
Abstieg
immer wieder schön, eine Zistrose
Abstieg
Abstieg
brauner Rio Guadelhorce mit Stausee dahinter
da hinten liegt das älteste Wasserkraftwerk Spaniens (Central Hidroeléctrica de Gaitanejo)
auf einen Teil des Weges zurück nutzen wir den ausgebauten Pfad zum Caminito
Mittagessen
zum Schluss ein Abstecher zum oberen Speicherbecken eines Pumpspeicherwerkes

Malaga

Die Sonne geht auf, Blick aus unserem Hotelfenster in Tolox

Heute ist unser vorletzter Tag. Wir fahren nach Malaga, geben unser Auto ab und laufen noch etwas durch die Stadt. Obwohl unser letzter Aufenthalt hier nur 9 Jahre her ist, können wir uns an kaum etwas erinnern. Wir werden alt… Morgen geht es zurück nach Berlin, wo uns Kühle und Regen erwarten.

Malaga, Markthalle
Straßenkunst
Malaga
Kathedrale (wir waren nicht drin)
Alcazabra
Blick von der Festung Gibralfaro
Blick von der Festung Gibralfaro
Malaga hat auch Strand

Casarabonela- Sendero Sierra Prieta

Aufstieg von Casarabonela

Für eine Wanderung in der Sierra Prieta fahren wir in ein anderes Weißes Dorf Andalusiens- nach Casarabonela. 12,5 km und 700 Höhenmeter stehen auf dem Plan. Die gehen wieder in die Beine, aber heute war es mit 28 Grad nicht so heiß. Da die Berge hier ziemlich schroff und fast alpin sind, war die Landschaft abwechslungsreicher als auf unseren anderen Wanderungen in der Gegend. Morgen geben wir in Malaga das Auto ab und übernachten noch einmal in der Stadt.

am Mirador del Llano de Cristóbal
Blick vom Mirador del Llano de Cristóbal auf Casarabonela
Aufstieg
Blick vom Pass auf die andere Seite
Sphinx?
ziemlich bewaldete Berghänge
wer genau hinschaut entdeckt André
am Mirador de la Campana
schroffe Landschaft
Feldsturm
Rückweg
Abstieg
kurz vorm Ziel
Track

Tolox- Sendero las Cascadas

unser Hotel im Morgendunst

Heute fängt der Tag trübe an. Von Regen ist trotzdem keine Spur. Wir wandern auf dem Wasserfall-Rundweg und ahnen schon. dass wohl nicht viel Wasser die Fälle herabfallen wird. Wenn überhaupt. In Tolox essen wir zur Abwechslung mal zu Mittag. Inzwischen ist die Sonne wieder am scheinen. Die 14,5 km und 500 Höhenmeter wurden dementsprechend hart erkämpft.

im Frühjahr fließt hier wohl Wasser
Kiefernwäldchen
aussichtsreicher Weg
Schafe
der erste „Wasserfall“, sogar mit etwas Wasser
zur Abwechslung mal eine Ziege
und noch eine, ach nein das ist ja André
Wasserfällchen mit Gumpe
am Talboden hat sich immerhin ein kleiner Bach gebildet
Track

Tolox- Sendero Virgen de las Nieves

Beginn der Wanderung

Die heutige Wanderung startet am Hotel, also kann das Auto mal stehen bleiben. Es geht in großer Runde hinab zum Rastplatz an der Ermita Virgen de las Nieves (Jungfrau zum Schnee), dann durch Felder und Obstplantagen nach Tolox und wieder hinauf zum Hotel. Zwei Versuche, mal wieder einen Geocache zu finden, schlugen fehl.

André vor einer abgeschälten Korkeiche
den Esskastanien geht es eher schlecht, es ist zu trocken
Tal in Richtung Tolox
Ermita Virgen de las Nieves
am Talboden
Wein, Avocado und Zitrusbäume
Granatäpfel am Wegesrand, frisch und saftig
Bach
Rosa Klettertrompete
Tolox naht
San Miguel Arcangel
Straßen wie Wohnstuben
viele Streetart
noch schattiger Aufstieg zu Hotel
Steinbockdenkmal, die soll es die größte südliche Kolonie davon geben
Tolox von oben
endlich am Hotel, jetzt ein Bier und Siesta…