Blaubeeren auf der Tafelfichte

auf dem Aussichtssturm der Tafelfichte

In diesem Jahr gibt es leider keine Blaubeeren. Zumindest nicht dort, wo wir sie immer gesammelt haben. Diese Kunst-Blaubeeren vom Feld sind nix für uns. Bei unserem letzten Besuch im Isergebirge Ende Mai haben wir am Wittighaus (Smědava) auf 1.000 Höhenmeter Blaubeerbüsche voller Blüten gesehen. Also fuhren wir heute wieder ins Isergebirge, dieses Mal nach Neustadt an der Tafelfichte (Nové Město pod Smrkem), um selbige zu erwandern und zwischendurch die Beeren zu pflücken. Und es war tatsächlich so, dass es in den tieferen Lagen keine einzige Beere zu finden gab, mit steigenden Höhenmetern immer mehr reife Früchte zu sehen waren. Nachdem wir unsere Gefäße gefüllt und ordentlich genascht hatten, bestiegen wir den zweithöchsten Berg des Isergebirges, die Tafelfichte (Smrk). 1.124 Meter ist sie hoch und bietet vom Aussichtsturm einen atemberaubenden Rundumblick. Zu sehen sind das Riesengebirge mit der Schneekoppe, der Jeschken, das Lausitzer Gebirge sowie das schlesische Isergebirgsvorland. Viele polnische Wanderer sind hier unterwegs, denn die Grenze ist nicht weit. Beim Abstieg besuchten wir den Sauerbrunnen (Pramen Novoměstská kyselka), eine kohlensäurehaltige Quelle mit etwas seltsam schmeckendem Wasser, welches im Mund prickelte.

Start der Wanderung
Blaubeerernte
Körnerdenkmal auf der Tafelfichte
Aussichtsturm auf der Tafelfichte
Isergebirge, rechts lugt der Jeschken über den Kamm
Blick hinüber zum Riesengebirge
Isergebirgsvorland, 700 Meter tiefer
Tafelfichte
Abstieg durch Blaubeeren
Quelle (Pramen mládí)
Wurzelweg
Geröllweg
Sauerbrunnen; vom Wasser soll man nicht mehr als einen Liter pro Tag trinken…
Na ja, wohlschmeckend ist was anderes
die Quelle war seit 1780 bekannt, als der Schmied Legler sie entdeckte
Quellhäuschen

Oschitz, Sabert, Teufelsmauer, Kreuzweg Kessel, Tausendjährige Linde, Johannestal, Oschitz

Start der Wanderung beim Heiligen Johannes, Paul und Luitgard am Ortsrand von Oschitz

Heute wollen wir eine kleine Wanderung machen. Wir fahren nach Oschitz (Osečná) und starten dort. Zunächst steigen wir über herrlich blühende Wiesen zum Sabertberg (Zábrdský kopec) auf. Von dort geht hinunter zum Friedhof von Sabert (Zábrdí) und durch das idyllische Dörfchen mit schönen Holzhäusern. Wir steigen zur Teufelsmauer (Čertova zed) auf, einer einst 20 km langen Basaltmauer. Die meisten Teile dieses Naturwunders wurden Ende des 19ten Jahrhunderts für den Straßenbau abgetragen. Die letzten Reste sind Naturdenkmal. Anschließend besuchen wir den renovierten Kreuzweg von Kessel (Kotel) sowie die ebenfalls unter Naturschutz stehende „Tausendjährige“ Linde im Ort. Es ist ein wirklich imposanter Baum, der als das bedeutendste Baumdenkmal Nordböhmens gilt. Über das wiesenreiche Johannistal geht es zurück nach Oschitz. Moderate 13,2 km stehen auf dem Tacho.

Nach drei Zecken, die ich mir auf der letzten Wanderung aufgelesen habe, ist Chemie angesagt
auf dem gelben Wanderweg
imposante Kastanie
Rückblick mit Jeschken
Aufstieg zum Sabertberg
Waldschachbrett
weg hinunter nach Sabert
So muss eine Wiese aussehen
Friedhof in Sabert
Haus in Sabert
neugebautes Haus im alten Stil, mit Wärmepumpe
Wegstöckel
Sabert
Reste der Teufelsmauer, sie war 20 km lang, 1-2 Meter dick und bis zu 20 Meter hoch
die Maiglöckchen blühen noch, mit einem betörenden Duft
noch ein Rest der Teufelsmauer
Kreuzwegskapelle auf dem Kesselberg
Weg nach Kessel
geschlossen
der Jeschken grüßt
Jeschken herangezoomt
Haus in Kessel
Tausendjährige Linde, André zeigt auf…
… ein Loch im Baum. Innen sollen 30 Kinder Platz finden
idyllischer Dorfplatz in Kessel
Rast
Rückweg mit Jeschken im Blick
reger Flugverkehr
Ackerstiefmütterchen
Pestsäule Oschitz mit Kirche des Hl. Veit
Trackaufzeichnung

Im Isergebirge

Nach dem Aufstieg vom Wittighaus

Heute wandern wir im Isergebirge, welches wir oft bei unseren Wanderungen ganz weit im Osten sehen. Die langgestreckte Hochebene auf 900 bis 1.100 Metern gilt immer noch als schneesicher. Früher als Studenten sind wir einige Male zu Gustav gefahren, der mit seinem Misthaus in Klein-Iser Anlaufpunkt für allerlei Verrückte, DDR-Dissidenten und auch Naturliebhaber war. Reichlich anderhalb Stunden brauchen wir bis zum Ausgangspunkt unser heutigen Wanderung- dem Wittighaus (Smědava) auf ca. 870 Höhenmetern. Hier waren wir wahrscheinlich an die 20 Jahre nicht mehr. Damals wanderten wir durch eine fast baumlose moorige Hochebene, übersäht mit trockenen Baumstämmen. 1979/1980 hatte eine Umweltkatastrophe fast sämlichen Baumbestand im Isergebirge vernichtet. Heute stehen überall 30-40 Jahre alte Fichten, die die alten Aussichten etwas einschränken. Wir wandern zunächst zu den Mittagssteinen, zur Friedländer Zinne (Frýdlantské cimbuří), dann zum Schwarzenberg (Černá hora), zu den mittlerweise eingeschränkten Aussichten von Teufelsruh (Čertův odpočinek) und weiter bis zum Schneetürmchen (Sněžné věžičky). Zum Abschluss besteigen wir den zweithöchsten Gipfel im böhmischen Teil des Isergebirges, den Siechhübel (Jizera 1122 Meter). Nach knapp 20 km sind wir zurück am Ausgangspunkt.

Weg zu den Mittagssteinen
an den Mittagssteinen
heute ist es leider etwas trüber als gestern
Abstieg von den Mittagssteinen
hier gibt es viele Granitfelsen in sogenannter Wollsackverwitterung
eine der kaum noch zu sehenden abgestorbenen Baumreste
Friedländer Zinne von fern
Kreuz auf der Friedländer Zinne (Hainskirche)- eng verbunden mit Rudolf Kauschka
etwas klettern muss man schon
Abstieg zum Cerny Potok
Sinnspruch am Wegesrand
Reste des einstigen Totwaldes
an der Teufelsruh
die Wege durchs Hochmoor sind oft beplankt
an den Schneetürmchen
Aufstieg
viel Betrieb heute am Rastpunkt „U Kneipy“
Aufstieg zum Siechhübel
Siechhübel mit Gipfelkreuz
Ausblicke
Ausblicke
von Fern grüßt der Jeschken
Auf dem Siechhübel
Track

in der Daubaer Schweiz

Start der Wanderung

Heute unternehmen wir eine Wanderung in der Daubaer Schweiz (Dubské Švýcarsko). Dafür ist eine Anreise von etwas mehr als einer Stunde erforderlich. Daher starten wir früh am Morgen. Auf dem Weg zum Schöbersattel (Stožecké sedlo) fahren wir durch Nebel, dann wird es plötzlich klar und sonnig. Wir stellen das Auto in Kortschen (Korce) ab und besteigen zunächst den nahe gelegenen Kortschenberg (Korecký vrch). Von dort aus bietet sich eine herrliche Aussicht auf auf die Bösigburg (Hrad Bezděz), die Vulkankuppen des Lausitzer Gebirges (Lužické hory) bis hin zum Jeschken (Ještěd). Gelbe Rapsfelder dekorieren die Landschaft. Der Weg führt weiter nach Siertsch (Ždírec). In Borschim (Bořejov) gibt es schöne Holzhäuser und eine interessante Kirche zu sehen. In Beschkaben (Beškov) verirren wir uns zunächst, da André der Meinung war, vom Wikiloc-Track (Danke an Björn) abweichen zu können. Das führte uns zu einem Tor, vor welchem wir umkehren mussten. Nach der Besteigung des Beschkabener Berges mit seinen sehenswerten Felsen ging es hinunter nach Nedam (Nedamov). Herrliche alte Holzhäuser mit Prager Autos davor sind zu bestaunen. Die letzte Gipfelbesteigung führt uns auf den Großen Berg (Vysoký vrch). Hier hat man von einem herrlichen Blick von einem Felsabhang. Nach knapp 19 km sind wir zurück in Kortschen.

Roßkastanie in voller Blüte
Wrchhabener Berg mit nicht zugänglicher Burg Altperstein (Starý Berštejn)
Rapsfelder
Aufstieg zum Kortschenberg
Blick vom Kortschenberg
Rast mit Blick zur Bösigburg
Weiße Taubnessel
Doppelgipfel der Bösige
Rückblick zum Kortschenberg
Kapelle kurz vor Siertsch
verlassene Höhlenwohnung
grünes Tal
Borschim
Borschim
Deteil auf dem alten Friedhof von Borschim
Kirche in Borschim
Borschim
Weg nach Beschkaben
Felsental
Brunnen im Wald
Wurzelwerk einer Buche
Blick zurück zu den Felsen
Aufstieg zum Beschkabener Berg
auf dem Beschkabener Berg
Ausblick von ein paar Felsvorsprüngen ist möglich
auf dem Beschkabener Berg
Abstieg nach Nedam
Felsenkreuz
Blick zurück
Nedam
Häuser in Nedam
Detail
Abstieg nach Kahlenberg (Plešivec)
Wasserschöpfrad zur Bewässerung eines Teiches
Tassen zeigen eine Trinkwasserquelle an
Aussicht vom Großen Berg
Höhlenunterkunft (Jeskyně Kameníkova jizba)
Weg zurück nach Kortschen
Kapelle in Kortschen
Trackaufzeichnung

Playa del Valle und Rundweg Betancuria

Playa del Valle

Heute ist unser letzter Tag auf Fuerteventura. Wir fahren zur Playa del Valle, um ein wenig an der Steilküste entlang zu wandern. Eigentlich wollten wir in den natürlichen Lavaschwimmbecken baden, aber dafür war Flut und Brandung zu hoch. Anschließend machen wir einen Abstecher nach Antigua in der Hoffung ein offenes Restaurant zu finden. Leider ist wegen des Feiertages fast alles geschlossen. Wir bekommen noch ein Boquadillo und müssen nicht hungern. Nach einer Pause im Ferienhaus in Betancuria und der größten Mittagshitze machen wir eine Wanderung auf den Morro del Cortijo und weiter zum einzigen Kiefernwald Fuerteventuras. Der ist leider vertrocknet und die meisten Bäume tot, kein schöner Anblick. Nach 6 km sind wir wieder zurück.

Playa del Valle
Steilküste, hier gehen wir nicht weiter weil aufgeregte Raubvögel hier ihr Nest haben
eine Kornweihe (?)
karge Landschaft
Karstformationen am Strand
überflutete Naturschwimmbäder
Seegetier
Brandungstheater
am Nachmittag, Aufstieg zum Morro del Cortijo
Aufstieg zum Morro del Cortijo, 637 m
Ausblick
vertrockneter Wald
Picknickplatz, der früher mal grün gewesen sein muss
Talsperre die lange kein Wasser gesehen hat
Raubwürger – Dank an Christian