Wanderung auf den Geierberg

Heute wandern wir im Gebiet des Muntanya del Voltor (Geierberg) bei Valdemossa. Hier waren wir das letzte Mal vor 10 Jahren. Fotos davon gibt es hier. Damals konnte man das Gebiet noch frei bewandern, heute braucht man eine Erlaubnis, die man vorher einholen muss. Hatten wir. Und so ließ uns der Ranger an der Zugangshütte auch hinein. 30 Wanderer dürfen täglich im Gebiet wandern. Zunächst stiegen wir durch Steineichenwälder hinauf bis zur Höhle Cova de s’ermità Guillem und dann weiter zur Schutzhütte Refugi de s’Arxiduc auf 868 Metern Höhe. Von hier hat man eine herrliche Aussicht auf die Küstenlinie und die Berge der Serra de Tramuntana. Auf dem “ Reitweg des Erzherzogs Ludwig Salvator“ geht es weiter zum Gipfel des Talaia Vella, der mit 859 Metern etwas kleiner als der S’Arxiduc ist. Über den spektakulären Ausguck Mirador de ses Puntes steigen wir wieder ab nach Valdemossa. Geier haben wir übrigens keine gesehen.

Cova de S’ermità Guillem
in der Höhle
… gibt es auch einen Altar und eine Zisterne
Schutzhütte auf dem s’Arxiduc, den wir noch erklimmen
schroffe Bergwelt der westlichen Serra de Tramuntana
André vor dem Felsrücken Cingles de Son Rullan
Aufstieg zum s’Arxiduc
Blick nach Deià
Refugi de s’Arxiduc
Refugi de s’Arxiduc
Ausblick vom s’Arxiduc
Gipfelsäule des Talaia Vella
Blick hinunter zum Mirador des Creuer
man fragt sich, wie diese Kiefern überleben können
Blick vom Mirador de ses Puntes in die gurgelnde Tiefe
Nordwestküste
Mirador de ses Puntes
Valdemossa
Valdemossa
über dem Laden lag unsere Ferienwohnung vor 10 Jahren
Valdemossa
Valdemossa
Valdemossa
Scherenschnitt
und mit etwas weniger Zoom
Wanderrunde

Wanderrunde nördlich von Andratx

Windmühlen von Andratx

Heute weht ein stürmischer Wind, und so verzichteten wir auf die eigentlich geplante Überfahrt zur Insel Sa Dragonera. Stattdessen fahren wir zur nächstgrößeren Stadt Andratx, um hier etwas windgeschützter zu wandern. Wir entscheiden uns für eine von der Stadtverwaltung empfohlene Runde über 12 km durch die nördlich der Stadt gelegenen Täler. Das war leider ein Fehler, denn man lief die komplette Strecke auf Asphalt durch wenig spektakuläre Landschaft. Nun ja. Immerhin haben wir uns bewegt. Zurück in Sant Elm liefen wir nach dem Mittagessen noch eine kleine Runde zum Puig Blanc mit Geocachesuche.

Briefkastenparade
nur noch wenig Landwirtschaft, dafür Ferienfincas
enge Straße
grüne Felder
die Obstbäume blühen
Bootsanleger in Sant Elm
Blick vom Puig Blanc nach Sa Dragonera und dem Inselchen Es Pantaleu
kleine Klettereien
Sant Elm

Zur Klosterruine La Trapa

heute am Morgen lag unsere Unterkunft noch in der Sonne

Heute haben wir die erste größere Wanderung unternommen. Dass Auto blieb stehen- wir wanderten in Sant Elm los. Ziel war das ehemalige Trappistenkloster La Trapa. Hier waren wir vor 14 Jahren (!) schon einmal. Wie die Zeit vergeht. Damals sind wir in kurzen Hosen gewandert, heute war es eher frisch und einzelne Schauer machten das Wandern nicht ganz so angenehm. Nach 10 Kilometern zurück in Sant Elm ließen wir erst einmal alle Fünfe gerade sein. Nachmittags erkundeten wir den südlichen Teil des Ortes. Einen Küstenweg mit herrlichen Aussichten gibt es hier, den wir so nicht erwarteten.

leichter Beginn der Wanderung
es wird steiler
der Ginster blüht
Sa Dragonera in voller Größe
Cala en Basset mit dem Wachtum der gestrigen Wanderung auf dem Felsen
kleine Kraxelei
ob die Gänsegeier auf abgestürzte Wanderer spekulieren?
ja, da kommen wir her
noch ne Kraxelei
Wachturm Torre de Cala en Basset
Dreschplatz La Trapa
Klosterareal La Trapa
der Rosmarin blüht und beduftet die ganze Gegend
Scherenschnitt
Abstieg über Forstwege
kuckuck!
Kleine Kronwicke
Zistrose nach einem Regenschauer
ob die russische Weltraumhündin darüber glücklich wäre?
ohne Worte
„Hauptstraße“ Sant Elm
in einem Bunker, eingehauen in Küstenfelsen
Sant Elm- man kann es auch schlechter treffen…
krumme Kiefer
das soll an Caspar David Friedrich erinnern, sagt Manfred
Warten auf den Fisch
Track

Sant Elm

unsere Ferienwohnung mit eigenem Meereszugang in Sant Elm

2014 waren wir das letzte Mal auf der Insel, die wir sonst häufiger besuchten. 2020 hatten wir wieder geplant, aber Corinna hatte da gerade alles stillgelegt. Nun hat es endlich wieder geklappt. Zeitig in der Nacht mussten wir los, da der Flug bereits 06:30 losging. Der ausgebuchte Flieger kam 20 Minuten vor dem geplanten Arrival an, das hatten wir auch lange nicht. Mit dem Mietwagen ging es zu unser ersten Station in Sant Elm, wo wir für eine Woche eine Ferienwohnung gemietet haben. Sie liegt direkt am Meer, mit eigenem Strandzugang- toll. Da noch genügend Zeit war, unternahmen wir eine erste kleine Wanderung an der Küste entlang- ständig die Insel Sa Dragonera im Blick. Ziel war der alte Wachturm Torre de Cala en Basset. Leider ist das Wetter eher durchwachsen, mit wenig Aussicht auf Besserung. Am Abend belohnten wir uns mit einer Paella und ausreichend Rotwein.

Hausstrand
Beginn der Wanderung
die Zistrosen blühen
Sa Dragonera
Faro de Cap de Tramuntana
kleinere Kraxeleien an steiler Küste
Torre de Cala en Basset
wie sind wir da entlang gekommen?
auch das Affodill fängt an zu blühen
Gemütlichkeit im Torre de Cala en Basset
Ausguck Richtung Osten
Rast
Torre de Cala en Basset und Sa Dragonera
Lichtspiele
einfacherer Rückweg
zurück in Sant Elm

Burgruine Regenstein und Ausflug nach Halberstadt

der frühe Vogel

Der Frühe Vogel fing heute mal nicht den Wurm. Wir waren zu zeitig unterwegs, die Burgruine Regenstein noch verschlossen. Kein Problem, machen wir die Wanderung zu den Sandsteinhöhlen eben vor der Burgbesichtigung. Die Wanderung war abwechslungsreich und erinnerte uns sehr an die Sandsteinpfade in Nordböhmen oder im Zittauer Gebirge. Die Sandsteinhöhlen selber waren weniger spektakulär, sie können mit den böhmischen bei weitem nicht mithalten. Egal, schön war es trotzdem. Über die Regensteinmühle ging es zurück zum Burgeingang, der nun (ab 10:00 Uhr) geöffnet war. Nach der Löhnung von moderaten 3 Euro/p erkundeten wir das Burggelände. Wir waren überrascht, so ein großes Areal mit Burgfried, Höhlenkirche, Kasematten und herrlichen Aussichten hätten wir nicht erwartet. Der Blick zum Brocken offenbarte, da liegt noch Schnee. Da uns nun langsam der Magen knurrte fuhren wir Richtung Heimat und machten eine Pause in Halberstadt. Der Ort wurde im Krieg stark zerstört. So wundert es nicht, dass die Altstadt eher punktuell mit einigen schönen Fachwerkhäusern aufwartet. Das Highlight ist der Dom. Ein hohes Kirchenschiff, filigrane Steinmetzarbeiten, bunte Fenster die jahrtausende alte Geschichten erzählen. Nach einem guten spanischen Mittagessen ging es zurück nach Berlin.

waldreiche Gegend
Sandsteinhöhlen und gelbes Männel
Sandsteinhöhlen
Regensteinmühle
Sandsteinpfad
Burgruine Regenstein, Bergfried
Burgruine Regenstein, Garnisionskirche
Brocken
Burgruine Regenstein, Aussichten
Burgruine Regenstein
Burgruine Regenstein
Burgruine Regenstein
Burgruine Regenstein
Burgruine Regenstein, Artilleriehügel
Blick zum Brocken
Burgruine Regenstein, von etwas ferner
Halberstädter Roland, der älteste originale Deutschlands
Dom Halberstadt
Portal Dom
Orgel in Halberstädter Dom
eines der vielen imposanten Fenster
was für ein Leuchter…
Halberstadt
Trackaufzeichnung