Von Rosendorf zur Dürrkamnitzschlucht

Eigentlich wollten wir ja heute von Rosendorf (Růžová) bis zum Belvedere über der Elbe wandern, aber das Wetter machte uns ein Strich durch die Rechnung. Schon als wir loswanderten war es trübe, an Fernsicht nicht zu denken. Egal, ein bisschen Bewegung muss sein. Bis Jonsdorf (Janov) kamen wir noch trocken, beim Abstieg in die Dürrkamnitzschlucht (údolí Suché Kamenice) fing es an zu regnen. Was wollen wir da am Belvedere? Also kürzten wir ab und liefen über Arnsdorf (Arnoltice) wieder zurück zum Ausgangspunkt. Hoffentlich haben wir morgen mehr Glück mit dem Wetter…

Kirche in Rosendorf
über die Felder nach Jonsdorf
Meister Lampe lässt sich nicht stören
Blick von Aussichtstum in Jonsdorf auf die trübe Umgebung Richtung Elbsandsteingebirge
Abstieg von Clarsberg
in Jonsdorf wurde ein Radrennen gefahren
ehemalige Windmühle
Blick zum Zirkelstein
Blick zurück zum Rosenberg
nasses Kraut
Dürrkamnitzschlucht
Dürrkamnitzschlucht
Dürrkamnitzschlucht
Dürrkamnitzschlucht
uralter Fahrweg durch die Schlucht
witziger Wegweiser
Arnsdorf
Arnsdorf
Arnsdorf
Rast
Auf dem Friedhof Arnsdorf
imposantes sehendes Auge
der Rosenberg naht, da kann Rosendorf nicht mehr weit sein
wieder in Rosendorf

Frühlingsbeginn- auf dem Pfaffenstein

Nach frostiger Nacht versprach der Sonntag einer der schöneren Tage der Woche zu werden. Um nicht mit hunderten anderen Wandersfreunden zusammenzutreffen, musste ein Ziel gefunden werden, welchen nicht so einfach zu erreichen ist, wie zum Beispiel der Pfaffenstein (Popova skála) bei Grottau (Hrádek nad Nisou). Wir fuhren zum Wanderparkplatz in Hartau und wählten den Hinweg über Zigeunerwinkel an der tschechischen Grenze. Nach einem dortigen Cachefund stiegen wir zum Hahnberg (Kohouti vrch) auf. Hier trafen wir auf eine Wandergruppe von ca. 20 Mädels im Rentenalter aus Gablonz (Jablonec nad Nisou), die verzweifelt eine abgängige Gruppe weiterer 10 Damen zu beklagen hatte. Selbige trafen wir dann am Pfaffenstein und durften die Vereinigung der unter widrigen Umständen getrennten Gruppen erleben. Der Pfaffenstein selber wartete mit einer herrlichen Fernsicht auf. Zu sehen waren das schneededeckte Isergbirge, der zum Greifen nahe Jeschken, das Lausitzer Gebirge mit seinen Kegelbergen, das Zittauer Gebirge mit Hochwald und Lausche sowie das Niederlausitzer Tiefland mit den dampfenden Kraftwerken am Horizont. Nach dem Abstieg über Grottau und einem Mittagessen vor Ort (Smažený sýr) erreichten wir wieder den Parkplatz in Hartau.

erste Buschwindröschen
frühe Blüher
auf dem Ernst-Gäbler-Weg
Schlüsselblumen
der Weißbach markiert die Grenze zwischen Sachsen und Böhmen
Wegweiser
erster Blick in die Ebene
die Golanhöhen, da hab ich als Student mal gewohnt…
Blick vom Hahnberg
herangezoomt, das Stadtzentrum von Zittau
Blick zur Fuchskanzel und zum Hochwald
die vulkanischen Kegelberge des Lausitzer Gebirges
die schneebedeckte Tafelfichte im Isergebirge
der Jeschken, 1011 Meter hoch
Blick vom Pfaffenstein
der Pfaffensteinfelsen
Abstieg vom Pfaffenstein
über die Wiesen nach Grottau
Burg Grabstejn mit Gickelsberg
Blick zurück
Bienenfutter
Veilchen
endlich an der Lausitzer Neiße
ob wir hier essen wollen?
Marktplatz Grottau

auf zum Tannenberg

Eigentlich sind wir in Neusalz, um die notwendigen Frühjahrsarbeiten im Garten zu erledigen. Aber bei diesem schönen Vorfrühlingswetter muss man auch mal auf einen Berg, welcher der knappen Zeit wegen nicht so weit entfernt sein darf. Also fuhren wir nach St. Georgenthal (Jiřetín pod Jedlovou), um über den Kreuzweg auf den Tannenberg (Jedlová) zu wandern. Den Berg kennen wir seit Ewigkeiten. Vor 25 Jahren gab es auf dem einsamen Gipfel nur die Ruine der Tannenbergbaude, den Aussichtsturm bestiegen nur Wagemutige. Heute hatten wir keine Chance auf ein Mittagessen und der renovierten Baude, so viele Ausflügler stiegen auf den Gipfel.

Petrus denkt sich: „Was wollen die denn schon wieder hier?“
Hoffentlich schaffen es die müden Wanderer auf den Gipfel!
Wo ist der Geocache?
Frau mit Dach
letzte Kapelle auf dem Kreuzberg
rechts nach dem Tannenberge…
Zielgipfel zu sehen
Blick zur Burgruine Tollenstein
das Schild hängt hier schon länger
letzter Schnee
Tannenberggipfel

Endlich wieder Meer sehen

Strand bei Zingst, hier kamen Kindheitserinnerungen hoch…

Wann waren wir eigentlich das letzte Mal an der Ostsee? Das muss ewig lang her sein. Kurzentschlossen nutzten wir das Wochenende zu einem Ausflug auf den Darß. Hier machten wir die klassische Wanderung von Prerow zum Darßer Ort samt Leuchtturm und zurück. Das Wetter war uns gewogen, sonnig wenn auch kalt. Erst am späten Nachmittag zog der Nebel von der See her an Land. Eigentlich wollten wir ja auch in Prerow übernachten. Aber wie schon vor ein paar Jahren auch erlitten wir quasi Schiffbruch, und das gebuchte Hotel sagte uns wieder ab. Eine Nacht war wohl nicht so lukrativ… Da das nun zum wiederholten Male passierte, werden wir von zukünftigen Versuchen, in Prerow zu übernachten, absehen. In Graal Müritz sind wir schließlich doch untergekommen.

André am Strand bei Zingst
Prerower Strom
Hier gibt es noch den selben Tinneff wie vor 50 Jahren…
Weg zur Seebrücke
Seebrücke Prerow
die Möwen haben es auf Andrés Mittagessen abgesehen
tonnenweise Muscheln
Strandaufgang am Regenbogencamp
Muscheln Muscheln Muscheln
Einfahrt zum Hafen Darßer Ort
Hafen Darßer Ort
Steg am Hafen Darßer Ort
Weststrand
Leuchtturm Darßer Ort
Buhne

Moor
Nebel am Regenbogencamp
Prerower Strom

Fläming

erster Zitronenfalter

Den Namen hat der Fläming von den Flamen, die den dünnbesiedelten Landstrich einst besiedelten. Hier waren wir also wandern, starteten bei Setzsteig und liefen eine große Runde auf dem Findlingswanderweg entlang. Die Findlinge waren eher unspektakulär,  aber Wald und Gegend sind wunderschön. Trotz noch vegetationsloser Zeit…

Reichhelmstein, eher unspektakulär
bunte Mischwälder
Gegenlicht
hier gibts Blaubeeren
Wanderwegweiser
Moos im Gegenlicht
hier pflügen die Wildschweine um
der Dorfbackofen von Setzsteig
Haus in Setzsteig
Kirchruine der Wüstung Schleesen
herrliche freistehende Buche
der Frühling ist da
Winterlinge