der 2.000te Geocachefund

Dieses Wochenende haben wir es endlich wieder mal nach Zittau geschafft. Übernachtet haben wir in der Kammbaude auf 530 Metern Höhe, direkt an der Grenze zu Böhmen, die die Grundstücksgrenze bildet. Zunächst haben wir ein kleine Radtour unternommen, die uns zunächst auf den Gipfel des Sokol (Falkenberg) brachte, wo der 2.000te Geocachefund stattfand. Danach entdeckten wir wiederum durch eine Geocachesuche einen ukrainischen Friedhof unweit von Deutsch Gabel. Hier wären wir wohl nie hingekommen.

Erfrischung am Wegesrand

Soldatenfriedhof ukrainischer Kriegsgefangener
Dann legten wir noch selber eine Dose. Ich hatte vor Jahren beim Pilzesuchen im Wald eine felsige Stelle entdeckt, wo dutzende Mühlsteinrohlinge in der Botanik rumlagen, teilweise schon bis zur Unkenntlichkeit zugewachsen. Hier musste eine Dose hin.

Unvollendeter Mühlstein

Zittauer Grenzstein
Blick von der Orgelaussicht auf Barbarine und Jonsdorf.

Sonntag war das Wetter noch schlechter als vorhergesagt, also fuhren wir wieder in tiefere Lagen und suchten noch einige Caches, so einen auf dem Knorrberg bei Dittersbach (danke Liane für die Korrektur!), wo es einen interessanten Basaltsäulensteinbruch zu bewundern gab. Außerdem konnten wir uns die Bäuche mit Süßkirschen vollschlagen.
Dittelsdorf

Knorrberg


Basaltsäulen

Schloss Radibor
verwunschenes (baufälliges) Schloss Radibor

Pusteblume

Nachdem ich gestern in der Schorfheide 2,5 kg Blaubeeren geholt hatte, konnten wir heute nicht schon wieder sammeln gehen. Die leeren Marmeladengläser sind eh‘ alle. Also machten wir eine Runde durch den Barnim mit Geocachesuche kleineren Radtouten bzw. Wanderungen. Diesen Molch (Kammmolch???) fanden wir gleich zu Beginn.
Bei diesem Geocache war wieder mal etwas Sportlichkeit gefragt, also musste ich dort rauf auf das alte Signal und die Dose bergen.
In Prötzel machten wir einen Multicache mit dem Namen „Pusteblume“, der uns um den Schloßsee herumführte. Kirschen gabs als Wegzehrung.
Die Wege waren mit unseren kurzen Hosen etwas schwierig zu meistern, aber der Durchblutung hat es sicher geholfen.Zwar ist alles noch wunderschön grün in diesem Jahr, leider sehen die Wege der Nässe entsprechend aus.

Zur Belohnung gab es Hecht und Wildschwein in der Pritzhagener Mühle.

Geocaching in Irland

Natürlich haben wir in unserem Urlaub in Irland auch Geocaches gesucht. 57 Funde sind zu verzeichnen. Die Dosen sind nicht sehr reichlich gesäht, führten uns aber oft zu sehr schönen Plätzen, die wir sonst wahrscheinlich nicht gefunden hätten. Einer der mir richtig gut gefallen hat hieß“Driving through the sea“ – durchs Meer fahren (GCJ032). Er lag auf einer Insel. Selbige ist nur bei Ebbe zu erreichen, weil die dann durch eine große Sandbank mit dem Festland verbunden ist. Wir fuhren auf gut Glück hin, weil wir wussten, dass gerade Ebbe herrschte. Erstaunlicherweise standen auf der Sandbank Verkehrszeichen, die eine sichere Passage sogar per Auto versprachen. Dummerweise stand aber nirgends, wann die Flut zurück kommt…

Anfangs habe ich mich mit dem kleinen Peugeot nicht getraut. Da der Geocache aber doch noch ziemlich weit entfernt war, hatte ich es dann doch gewagt. Schon ein komisches Gefühl, aber wir sind ja aus unseren Urlauben einiges gewohnt, was Autofahren, Flußdurchquerungen und Kamikazestrecken betrifft. So fuhren wir also hinüber (ohne Probleme), machten eine Wanderung, fanden den Cache und waren begeistert von der wilden, einsamen Schönheit der Insel. Da die Ungewissheit des Flutzeitpunktes dann aber doch etwas drückte, beeilten wir uns, wieder Festland unter die Reifen zu bekommen. 12 Stunden auf der Insel wären dann doch etwas lang geworden….
die Sandbank
Geocache gefunden
waldlose Weite
seltsame Felsgebilde
das sichere Festland (im Sand die Reifenspuren unserer Hinfahrt)

Connemara

Heute haben wir wieder allerhand erlebt: Eine Insel, die wir per Auto über eine bei Ebbe befahrbare Sandbank erreichten, den 1900ten Geocache gefunden, einen Berg bestiegen (Diamond Hill), einen wunderbaren Strand gefunden mit weißem Sand, einen weiteren Berg halb bestiegen, und wir haben den ersten irischen Regenschauer erlebt. Die Landschaft hier oben ist wunderbar, auf die eine Art skandinavisch mit Schärenküsten und tausenden Inseln, dann wieder Strände wie in der Südsee und Berge wie in Neuseeland. Uns gefällt prima!
Krabbe auf der Flucht aus der frisch angelandeten Fangkiste
Aufstieg zum Diamond Hill
Fast oben
Überall Rhododendron im Wildwuchs
Neuseeland?
Rast nach Cachesuche
Strand mit Weite
Die Berge Connemaras

Tharandt und Freiberg


Heute ging es über Rabenau (wo wir vergeblich spontan versuchten, die Weimert’sche Sippe zu besuchen) erst einmal nach Tharandt. An diesen Ort hatte ich noch viele Kindheitserinnerungen, da ich hier mit Mama und Papa mal Urlaub gemacht hatte vor ca. 40 Jahren. Ich erinnerte mich noch an die Burgruine, den Bach mit den Forellen und die Feuersalamander auf dem Weg zur Burg. Ob Rudi und Sieglinde etwas wiedererkennen auf den Fotos???
In berühmten Tharandter Wald (dank der 1811 eröffneten Tharandter Forstschule) suchten wir wieder einmal ein paar Caches und machten anschließend den Fehler, im Parkhotel Forsthaus in Harta zu Mittag essen zu wollen. Nach 50 Minuten (!!!) kam irgendwann das immerhin gute Essen, auf die Rechnung durften wir dann aber immer noch trotz Aufforderung warten. Fazit: Küche top- Service flop.
Anschließend besuchten wir noch den Porphyrfächer, ein interessantes Felsgebilde, welches im Tertiär durch einen gewaltigen Vulkanausbruch entstand.
Im Tal der Triebisch konnten wir dann noch etliche, dicht beeinander liegende Geocaches finden, so wird die Geocacher-Statistik wieder etwas aufgepeppt. Die Idee hatten wohl auch andere, so trafen wir auf eine Menge anderer Geocacher zum Erfahrungsaustausch. Mal mit Kind und Kegel, mal in jugendlicher Wandergruppe.Anschließend ging es nach Freiberg, wo wir unser Hotel gewählt hatten. Die alte Bergstadt hat sich in den letzen Jahren ziemlich rausgeputzt. Fast hätte ich ja hier auch studiert, wäre die Wahl nicht auf Zittau gefallen. Im Schwanenschlößchen gönnten wir uns ein Freiberger Bier in der Sonne, fanden unseren 26ten Geochaches des Tages (Rekord!) und gingen im Ratskeller zu Abend essen. Eine gute Wahl, ich hatte den besten Sauerbraten meines Lebens! Spitzenmäßig, die Lebkuchensoße ein Gedicht, das Fleisch auf den Punkt und das Kraut nicht besser zu machen.