Zwischen Oppeln, Bellwitz und Kleinradmeritz

Georgewitzer Skala

Nachdem mich eine Magen-Darm-Geschichte am Freitag und Samstag im Griff hatte, konnte ich heute auf dem Heimweg schon wieder ein kleine Wanderung unternehmen. Ein paar Geocaches an der ehemaligen Bahnstrecke Löbau-Radibor sowie an der Strata antiqua Lusitiae, der ältesten Straße der Oberlausitz, luden zu einem kleinen Spaziergang ein. Ich startete in Oppeln, nicht zu verwechseln mit dem großen Oppeln in Schlesien. An der Gemauerten Mühle überquerte ich das Löbauer Wasser. Hier findet man eine geschichtsträchtigen Ort. Etwas oberhalb findet man den mehr als 1.000 Jahre alten Bielplatz Bellwitz, eine Wallburg, die zum Schutz der Handelsstraße erbaut wurde. In der Mühle selber soll Blücher 1813 übernachtet haben, als seine Truppen nach der Schlacht bei Bautzen gegen Napoleon gekämpft hatten. 
Die Mühle war bis vor wenigen Jahren eine Ausflugsgaststätte, deren Beliebtheit wohl nachließ, denn heute ist sie geschlossen. Die Dönerkonkurenz in Löbau war zu stark, behauptet der Wirt in diesem Bildartikel. Keiner wollte mehr seine Riesenschnitzel, Bratwürste und Spanferkel haben. Tja was soll man dazu sagen? Ach übrigens, wer einen Tipp für mich zu einem wirklich guten Restaurant in der Oberlausitz jenseits der Riesenschnitzel hat, bitte bei mir melden. Ich finde keins mehr. 🙁

endlich, Sonne! Gestern nur Hochnebel bei 5 Grad!

an der Strata antiqua Lusitiae

gut zu wissen

„Gemauerte Mühle“

„Gemauerte Mühle“

noch isses grün

Rudimente der alten Bahnstrecke

Herrnhuter Spaziergang

Petersbach

Spätsommerwetter in der Oberlausitz, aber nicht viel Zeit. Deshalb besuchte ich das nahe Ruppersdorf, um von dort nach Herrnhut zu wandern. Vorbei am ehemaligen Wasserschloss hinauf zum Siegfriedstein auf dem Hengstberg bis zum Gründungsdenkmal von Herrnhut. Von dort bis zum Vogtshof  und den dahinter liegenden Heinrichsberg und am Petersbach zurück nach Ruppersdorf. Eine wunderschöne kleine Runde. Und ein paar Caches gab es auch zu finden. 😉

Siegfriedstein

Gründungsdenkmal von Herrnhut

Vogtshof (Sitz der Kirchenleitung der Herrnhuter Brüdergemeinde)

„Schöne Aussicht“, leider zugewachsen

wie lange werden sich die Blätter noch oben halten?

nasse Wiese mit der Villa Glitsch

Radrunde zum Kötschauer Berg

Es sollen ja angeblich die letzten Sommertage für dieses Jahr sein, also hab ich mal einen Tag Urlaub genommen, um das noch auszunutzen. Während André noch arbeiten musste und sich ums Heu kümmerte, machte ich ein Radrunde mit Geocaching zum Kötschauer Berg und zurück. Leicht hügelige 32 Kilometer wurden es schließlich. Und 25 Geochache konnte ich auf der Landkarte in Smilies umwandeln.

verlassenes Umgebindehaus
Bitterlinge? Maronen gab es auch…
Robert Karl Wolf- das konnte ich noch lesen. Aber was macht dieser Stein hier mitten im Wald?
Sommer
Haistein- witziger Felsen mit Geocache
GPS immer dabei
Felsformationen auf dem Aussichts-losen Kötschauer Berg
Grundschule Kleindehsa
Radweg auf ehemaliger Bahntrasse. Gut zu befahren, aber langweilig.
oberhalb von Beiersdorf
fast fertig- André beim Heuwenden

Radrunde um den Bieleboh

Eine sonntägliche Radrunde über knapp 40 km rund um den Bieleboh. Das mussten wir bei dem herrlichen Wetter einfach ausnutzen. Vier Geocaches (die ersten in diesem Monat) wurden unterwegs aufgesammelt.

Einfahrt an der Fuge vorbei nach Taubenheim

im Sonnenuhrendorf Taubenheim

Am Roten Hof, SED-Kader umarmt NVA-Soldat

Himmelsbrücke Sohland

Radler in der Gondelteichbaude

Schirgiswalde, eine ehemalige böhmische Enklave

Beiersdorfer Flur

abwärts zurück nach Neusalza


Die Schönheit des Verfalls

 

Heute waren wir in Görlitz, jener alten Stadt an der Neiße, die wir von Zeit zu Zeit besuchen. Immer wieder erstaunt uns die Vielzahl von mittelalterlichen Baudenkmälern, herrlichen restaurierten Jugendstilgebäuden, Renaissancebauten, spätgotischen Kirchen, Passagen, Türmen, alten Friedhöfen und Parks. Da könnte ich tausende schöne Fotos posten, aber heute hat es mir die verfallende Pracht angetan, von denen es in Görlitz auch allerhand gibt. Mit über 4.000 Einzeldenkmalen ist die Stadt größtes Flächendenkmal Deutschlands. Görlitz hat, wie fast jede ostdeutsche Stadt mit Bevölkerungsschwund zu kämpfen, und so stehen geschätzte 20% der Gebäude in der Innenstadt leer.

Der Verfall, der glücklicherweise nur einzelne Gebäude oder Gebäudegruppen betrifft, hat es mir ja schon immer angetan. Wer ein unvoreingenommener Betrachter ist, kann auch an Ruinen viel Schönes entdecken. Bestes Beispiel sind Lost Places, die wir oft beim Geocachen entdecken und erkunden. An den Fotos von Beelitz Heilstätten kann man sich anschauen, was mich daran fasziniert.
Einige der folgenden Fotos sind grafisch verändert worden, um den morbiden Charme der Gebäude zu verstärken.

kreatives Ausbessern mit Lego

Kreuz Bube

Vorgartenidylle

neuzeitliche Körperpflege

Ladenschluss

Türen

Jalousien

R. Wünsch