Kurz-Radrunde um Neusalza

 

Dieses Wochenende ließen wir es ruhig angehen. Gerade mal 13 km wurden geradelt. Ein heranziehendes Gewitter vermasselte weitere Pläne. Außerdem wollten wir das Heu ins Trocknene bringen, was gerade so gelang. Es ging über Friedersdorf nach Ebersbach, von dort nach Georgswalde (Jiříkov) und weiter nach Neuspremberg und zurück ins Häusel. Ein Geocache wurde dabei gefunden, leider nicht den am geheimnisvollen Stollen, der weiter unten im Bild zu sehen ist.
Heute am Sonntag ging es beizeiten Richtung Heimat. Der Rückweg wurde heute einmal anders als sonst gewählt. Via Spremberg. Dabei kamen wir an der ockerbraunen Spree vorbei, die durch Abwässer aus den Braunkohletagebauen mittlerweile gar nicht gut aussieht. Neben zig Quadratkilometern Wüste jetzt auch verseuchte Flüsse! Danke Herr Tillich, danke Herr Woidke! Wenn es nach Euch geht, wird das zukünftig alles noch schlimmer!

frisch renoviertes Umgebindehaus
hier tickt die Uhr gar nicht mehr
geheimnisvoller Stollen in Georgswalde
renoviertes Wegstöckel in Georgswalde
die Grüne Kiste trägt Früchte
Das Gründach- ziemlich grün geworden
jetzt aber schnell das Heu ins Trockne
Grenzstein 102 im Wald- KP- Königreich Preußen
die Spree im Ockerkleid, ob es hier noch Fische gibt?


Mittenberg- Riedelhöhle- Wüstes Schloss

Ein herrlicher Aussichtsberg, eine Höhle und ein Felsen mit Burgruine. Unsere heutige Wanderung war zwar nicht sehr ausgedehnt, trotz lediglich knapp 7 km Laufstecke aber sehr abwechslungsreich. Wie eigentlich immer in Nordböhmen. Nach Mäharbeiten in Neusalz ging es nach Kreibitz (Chřibská) und von dort bis zum Wüsten Schloss (Pustý zámek), wo wir das Auto abstellten. Zunächst wollten wir zum wenig besuchten Mittenberg (Střední vrch). Die 360-Grad Aussicht entschädigte den steilen Aufstieg. Vom Erzgebirge über die Sächsische Schweiz, die Böhmische Schweiz, das Lausitzer Gebirge bis hin zum Zittauer Gebirge reichte der Blick. Wir waren begeistert. Zumal auch noch ein Geocache gefunden wurde. Dann besuchten wir die Riedelhöhle (Riedelova jeskyně), eine ausgedehnte künstliche Höhle, wo früher Schleifsand gefördert wurde. Dann zurück zum Auto, und natürlich rauf aufs Wüste Schloss, wenn man schon mal da ist. Die Aussicht war nun nicht so gigantisch, aber einige Burgreste und ein Geocache rechtfertigten die Kletterei. Nun schnell nach Hause, Heu wenden…

Der Aufstieg etwas verwachsen
der Geruch der Kindheit: Heu und Kiefernharz
Blick nach links- Goldberg und Kaltenberg, wo wir letzte Woche wanderten
für den Winter gut vorgesorgt
die steile Phase beginnt
erste Ausblicke zum Rosenberg, der Lilienstein im Dunst
Basaltkuppe
der Blick wird weiter
Gipfelglück
Blick nach Osten
Weg zur Riedelhöhle
gut dass Taschenlampen-Apps gibt
Eingang
Eingang von außen
wieviele Sorten Grün es doch gibt
Felsenfächer vom Wüsten Schloss
Oben am gesicherten Aussichtspunkt
schöne Aussicht, aber …
die grüne Kiste sieht man nicht mehr vor lauter Grün

Auf den Pfaffenstein

Gebirgsvorland bei Grottau

Auf den Pfaffenstein lohnt sich eine Wanderung immer. Nur hat sich unser Aktivitätsschwerpunkt in letzter Zeit mehr nach dem Oberland und in die Böhmische Schweiz verlagert. Da es heute ein heißer Sommertag werde sollte (und auch wurde) hatten wir die Idee, wieder mal dort hinauf zu wandern, um uns anschließend im Krystina-See Abkühlung zu verschaffen.
Das Auto stellten wir in Hartau ab. Auf dem blauen Wanderweg ging es von hier aus bis zum Gipfel. Dieser ist etwas Besonderes für uns, denn hierher führte eine der ersten gemeinsamen Wanderungen, bei Eiseskälte (-16 Grad) und Windstärke 8. Übers Weißbachtal und das Böhmische Tor ging es zurück zum Ausgangspunkt. Hier wurde noch ein Geocache eingesammelt. Witzigerweise war dort gerade ein Geocacher zugange, der bei unserem Herannahen fluchtartig Ground Zero verließ.

Schmetterling (Schachbrett) auf Klette

Hochwald mit Fuchskanzel (deutsche Seite) im Vordergrund
erste Ausblicke vom Lindenberg
zum Pfaffensteinsattel

Weg zum Aufstieg – Treppenanlage
Blick nach Lückendorf
André auf dem Pfaffenstein
sofort rein in die Pfütze, Hundi sucht nach Aufstieg Abkühlung
Lausitzer Gebirge mit Falkenberg, Hochwald und Lausche
kaum zu glauben, aber da oben waren wir
durchs Böhmische Tor im Weißbachtal, links DE, rechts CZ
André kühlt sich die Füße im Weißbach, glücklicherweise, nachdem ich daraus getrunken habe…
Zurück auf Hartauer Flur- Ernst-Gäbler-Weg

Radrunde um den Bieleboh

Eine sonntägliche Radrunde über knapp 40 km rund um den Bieleboh. Das mussten wir bei dem herrlichen Wetter einfach ausnutzen. Vier Geocaches (die ersten in diesem Monat) wurden unterwegs aufgesammelt.

Einfahrt an der Fuge vorbei nach Taubenheim

im Sonnenuhrendorf Taubenheim

Am Roten Hof, SED-Kader umarmt NVA-Soldat

Himmelsbrücke Sohland

Radler in der Gondelteichbaude

Schirgiswalde, eine ehemalige böhmische Enklave

Beiersdorfer Flur

abwärts zurück nach Neusalza