Weihnachtswanderung auf die Fortaleza

Start am Infozentrum El Portillo

Heute wandern wir auf die Fortaleza, die „Festung“. Fast wie der australische Uluru liegt der Berg rot in der Morgensonne. Wir starten am Besucherzentrum El Portillo auf ca. 2.050 Metern Höhe. Die Passatwolken liegen unter uns, die Luft ist klar und trocken. Stolze 7 Grad zeigt das Thermometer an. Schnell noch Sonnenschutz auftragen und es geht los. Den nahen Teide haben wir fast immer im Blick. Die Vulkanspitze ist leicht mit Schnee bepudert. Kein Wunder, dort geht es ganze 1.700 Höhenmeter weiter hinauf. Nach leichtem bergauf und bergab stehen wir vor der Fortaleza, die der letzte Rest des alten Teneriffa-Vulkans sein soll, dessen Flanke mit einem gigantischen Erdrutsch zu Tal oder besser gesagt ins Meer abging. Der Berg ist einfach zu besteigen. Trotzdem waren heute fast gar keine Wanderer unterwegs. Nach der Besteigung laufen wir in einer kleinen Runde durch den Kiefernwald zurück zum Ausgangspunkt.

Teide mit Schneebepuderung
hübsches Raubvögelchen (evtl. Turmfalke?) beim Sonnen
Mondenschein
Weg zur Fortaleza
André von hinten 🙂
dort liegt unser Ziel
Aufstieg zum Cruz de Fregel
kleine Kapelle am Cruz de Fregel
Gipfelglück mit fantastischer Fernsicht
Weg zurück
wenn schon nix blüht müssen trockene Blütenstände herhalten
…doch noch eine Blume gefunden
Abstieg
Kiefernwald
fast am Ausgangspunkt
Passatwolken kriechen bergan, schaffen es aber nicht nach oben
Observatorium
Track

Von Chamorga nach Bermejo und über Faro de Anaga zurück

Wolken hängen im Anaga-Gebirgskamm

Die Wanderung, die wir eigentlich heute machen wollten, fiel aus. Der Wanderweg ist nur mit Genehmigung begehbar. Das hat uns unser 8 Jahre alter Wanderführer nicht gesagt. Also fahren wir weiter auf der engen und kurvenreichen Anaga-Bergstraße bis zum Ende nach Chamorga. Hier wanderten wir auf altbekannten Pfaden, was auch schön ist. Durch den Barranco de Chamorga, welcher sogar Wasser führte, liefen wir bis zum Küstenweiler Roque Bermejo. Von dort aus ging es via Faro de Anaga wieder hinauf auf 651 Meter und zurück nach Chamorga.

Einstieg in den Barranco
Hier gibt es wohl über die Feiertage Ziegenbraten
Roque Bermejo mit gleichnamigem Felsen
weiterer Abstieg
Roque Bermejo- nur zu Fuß oder mit dem Boot zu erreichen
fantastisch rote Felsen
Aufstieg zum Faro de Anaga
Rast am Leuchtturm
das nächste Ziel liegt da oben
kecke Smaragdeidechse
alte Vulkankegel stehen dekorativ im Wasser
Aufstieg zum Montaña de Tafada
Rückblick zum Leuchtturm
leicht getrübte Ausblicke von oben
Weg zurück nach Chamorga
leicht lädierter Schmetterling
… ich habe mein Kanaren-Bestimmungsbuch nicht mit 😉
Schatten brauchen wir auf dem Rückweg gar nicht…
Blumen sind noch rar gesäht
Höhlenwohnung (oder Ziegenstall???)
zurück in Chamorga
heutige Runde

Punta del Hidalgo

gigantische Küstenlinie im Dunst

Heute Vormittag war das Wetter wie angesagt sehr durchwachsen. Auf eine lange Wanderung haben wir deshalb verzichtet. Stattdessen fuhren wir nach Punta del Hidalgo, um hier eine kleine Wanderung an der Küste zu machen. Die Nordostküste ist selbst bei diesem trüben Wetter sehenswert, erst recht bei der tosenden Brandung von heute. Wir umrundeten des Kap, liefen bis zum Faro de Punta del Hidalgo und weiter bis zur Strandpromenade des Touristenortes. Dann ging es zurück zum Ausgangspunkt am Playa de los Troches. Hier waren todesmutige Surfer zu beobachten, die sich freiwillig mit riesigen Wellen anlegten.

vorhergesagter Vulkanausbruch auf der Nachbarinsel???
Eremita San Juanito
seltsame Gegend an einem Meeresschwimmbad
Faro de Punta del Hidalgo
Strandpromende
kleiner Hafen in Punta del Hidalgo
Strandkunst
Nordostküste
Felsentor
Playa de los Troches
die Sonne kommt raus
Leuchtfeuer Bajamar
zurück in La Laguna
letzte Sonne auf der Hotel-Dachterrasse
Track

Montaña Roja

heute ist der Teide wolkenfrei

Heute ziehen wir um. Es geht in den Nordwesten nach San Cristóbal de La Laguna. Die Weltkulturerbestadt hat ca. 157.000 Einwohner und liegt auf ca. 550 Metern Höhe. Im ausgewählten Hotel bleiben wir eine Woche. Von hier aus wollen wir Wanderungen ins Anaga-Gebirge starten. Zunächst besteigen wir heute am Morgen jedoch noch einen Berg. Wir haben den Montaña Roja ausgesucht, da er auf dem Weg liegt und nicht schwierig zu besteigen ist. Anschließend geht André baden- ich verzichte. Das Wasser hat keine 25 Grad!

Salzwasserlagune
auf dem Gipfel des Montaña Roja
Abstieg Richtung Küste
Rast
Sandstein
Sandsteingebilde an der Küste
Felsenmuschel, die eigentlich eine Schnecke ist und als „Lapas“ auf dem Teller landet
Montaña Roja mit Salzwasserlagune
El Médano
Schon in La Laguna, ein Innenhof
Kathedrale von La Laguna
Aussichtspunkt San Roque
Ausblicke
Track am Montaña Roja

Erster Gipfel und imposantes Wolkentheater

Beginn mit Regen in Arona

Heute ist der erste richtige Berggipfel dran. Es ist der Roque del Conde , ein markanter Tafelberg in Südwesten von Teneriffa. Heute am Morgen sahen wir Pfützen, alles war nass. In Arona, unserem Startpunkt für die Wanderung, regnete es immer noch. So nutzen wir die Zeit bis zum prognostizierten Ende des Regens mit einem Spaziergang durch die leere Altstadt. Schließlich kam die Sonne raus und wir starteten den Aufstieg. Zunächst ging es bergab durch zwei Barrancos, dann aber begann der Aufstieg. Die 350 Höhenmeter waren nicht das Problem, eher Schlamm, der sich pfundweise an die Schuhe klammerte. Oben begeisterte uns das Wolkenschauspiel. Die Natur zog alle Register. Dann kam La Gomera in Sicht und das Gipfelglück stellte sich ein. Den Abstieg versüßten wir uns im wahrsten Sinne des Wortes mit frischen Feigen von Baum.

ganz glücklich sieht die Mietze nicht aus nach dem Regen
noch liegt der Conde in Wolken
Abstieg in den Barranco del Rey
Blick zurück nach Arona
und wieder hängt sich eine Wolke an die Bergflanke
Aufstieg
La Gomera am Horizont
Wolkentheater
westliches Ende des Conde
Wolkentheater, zweiter Akt
Gipfelsäule
Gipfelglück mit La Gomera
Wolken umwabern einen kleineren spitzen Gipfel, der mich an Lions Head in Kapstadt erinnert
Steilwand des Conde mit Petroglyphen
Dreschplatz auf dem Gipfelplateau, unglaublich dass hier mal Landwirtschaft betrieben wurde
Abstieg
süße Feigen
Zicklein
leider sind nur wenige Blumen zu sehen
der Conde in voller Pracht
Track