Malle 3 – Rundwanderung auf den Talaia d’Alcudia

Heute war wieder ein Wandertag ohne die Kinder geplant. So suchten wir uns eine mittelschwere Rundwanderung zum Talaia d’Alcudia aus, die wir in einer Geocachebeschreibung (GCTNYX) fanden. Beim Aufstieg sahen wir den Platja des Coll Baix, ein etwas beschwerlich zu erreichender aber dafür umso schönerer Strand, der morgen eines unser Ziele sein soll. 
Auf dem Gipfel des Berges erwartete uns eine herrliche Rundumsicht, immerhin standen wir auf dem höchsten Berg der Halbinsel Alcudia. Der Rückweg war leicht zu bewältigen, allerdings waren wir froh, wieder den kühlenden Schatten des Waldes zu erreichen. Zum Abschluss gönnten wir uns daher eine Abkühlung am Stand von Port de Pollença.

Weg zum Coll Baix

Platja des Coll Baix

trotz Trockenheit blüht es, Zielgipfel vor Augen

Bucht vor Port de Pollença

Feuerwachthaus auf dem Gipfel

Gipfelglück

Wo ist der Cache?

Abstieg

Steinmännchenwald

Malle 2 – auf den Puig de Maria

Heute war Onkels-Tag, also war es unsere Aufgabe, die Kinder zu bespaßen. Wir wählten eine kleine Wanderung in Pollença zum Hausberg „Puig de Maria“ mit seiner alten Klosteranlage. Immerhin 280 Höhenmeter waren zu überwinden, welche die Kleinen mit der Aussicht auf ein Eis auf dem Gipfel erstaunlich gut bewältigten. Außerdem gab es oben Ziegen und jede Menge Katzen, was den beiden Ts natürlich gefiel. Außerdem pflückten wir frische Feigen vom Baum, eine Premiere für die Kinder. 
Nachmittags ging es zum Abkühlen an den Strand. 

leichte Wegstrecke

Kekspause

der Weg wird schwieriger

Aufstieghilfe für die Kleine

fast oben

die Ziegen warten schon…

auf  Fressbares

so wie die Kinder…

Aussichts auf Cap Formentor
Katzenplage

von den Katzen mussten die Kinder erst einmal mühevoll losgeeist werden…

Klosterplatz

Blick auf Pollenca

Torbogen

Abstieg

Baden an der Cala Barques

Malle 1 – Kurzwanderung zu den Coves Blanques

Alle zwei Jahre auf die Insel, das fünfte Mal haben wir es so gehalten. Mit der kompletten Familie 4T ging es nach Cala Sant Vicenç in ein Ferienhaus an die Nordküste. Dort waren wir schon einmal vor 4 Jahren, allerdings in einem anderen Ferienhaus. Da wir kein Internet hatten, folgen hier ein paar Blogs nachgereicht.
Am ersten Volltag nach Anreise machten wir eine erste kleine Wanderung, die wir wegen Akklimatisierungsschwierigkeiten nicht zu weit ausdehnten. 33 Grad und fehlender Schatten forderten ihren Tribut. Zunächst wurde unweit von Cala Sant Vicenç durch einen Geocache eine Höhle gefunden, die ein paar schöne Tropfsteingebilde, allerdings auch wenig Sauerstoff zum atmen zu bieten hatte. Sie hieß Cova de les Rodes. Dann ging es hinauf zu den Coves Blanques, nicht ohne zwischendurch noch zwei Caches an Aussichtspunkten zu finden.
Abend machten wir in großer Gruppe noch eine Wanderung zu den coves de l’alzinaret, alten Begräbnishöhlen am Ortsrand, die den Kindern besonders gut gefielen.

Zum Bergin eine Höhle, dank eines Caches gefunden
Blick zurück nach Cala Sant Vicenç
Aufstieg querfeldein
Ziegen zeigen uns Kletterkunststücke, dass einem schwindlig wird
Tunnel zu den künstlich geschaffenen Coves Blanques
Rast mit Cachefund
Blick auf unseren Ort
Abstieg vor grandioser Kulisse des Cap Formentor
downhill querfeldein
Rückweg
mit den Kindern in den coves de l’alzinaret, alten Begräbnisstätten am Südrand des Ortes
fast alle auf der Bank, Tino fehlt
eigentlich ein Morgenbild, kurz vorm Baguette-holen

Abschied aus Siebenbürgen

Das Făgăraș-Gebirge fast wolkenfrei

Viel zu schnell war die eine Woche in Siebenbürgen vorbei. Unsere Erwartungen an die Reise wurden übertroffen. Siebenbürgen ist immer noch das alte Kulturland, voller Geschichten und Mythen, mittelalterlicher Städte und Dörfer, in denen Störche nisten, Kirchenburgen trotzig emporragen und die umgeben sind von einer ursprünglichen Natur voller bunter Wiesen, brummenden summenden Insekten und Hirtenpfaden zum Wandern. Wie lange das noch so bleibt ist ungewiss. Die Siebenbürger Sachsen haben wir nur noch sehr vereinzelt getroffen. Alte Leute, die froh waren, wieder einmal deutsch zu schwätzen. Der Rest ist 1990 ausgewandert.
Den Abschied haben wir am Samstag etwas hinausgezögert, denn der Flug war erst auf 16:10 Uhr angesetzt. Und so blieb noch Zeit, ein ehemaliges Zisterzienserkloster in Kerz zu besuchen. Am Olt kamen wir an die ehemalige Siedlungsgrenze der Siebenbürger Sachsen. Am Mittag gab es ein letztes Mal Käspalukes (Mămăligă) mit Schafskäse und Schmand.

Eine Sache gibt es dennoch, die uns mächtig geärgert hat: Rumänien hat die schlechtesten Autofahrer, die wir bisher erlebt haben. Und wir haben bereits auf allen Kontinenten der Welt selbst am Steuer gesessen. Der Verkehr läuft rücksichtslos gänzlich ohne Einhaltung von Regeln. Folgende Auswahl an Youtube-Videos zeigt den Alltag. Man möge die teilweise blöde Musik zu entschuldigen. — Click Click — und ein Beispiel, wie rumänische Autofahrer „denken“(nämlich gar nich): Click

Kloster in Kerz

Kloster in Kerz

Kriegerdenkmal

Blick vom Turm auf Kerz

Abstieg vom Turm

in der Klosterkirche

in der Klosterkirche

am Olt, Fähre

Olt
Gesamtstrecke des Urlaubs