San Andrés – Montaña del Valle

dunke Wolken und Sonne über San Andrés

Heute haben wir den ersten unbeständigen Tag. Deshalb starten wir eine Wanderung direkt am Ferienhaus. Als erstes besichtigten wir einen Geschützbunker, der tief in den Berg gegraben wurde. Darin herumstöbern war sehr interessant. Dann liefen wir zu einem Felsen mit Fenster, der mit einem Geocache aufwarten sollte. Wir fanden ihn jedoch nicht. Im großen Bogen ging es zurück zum Ferienhaus. Knapp 8 km und 680 Höhenmeter standen auf dem Tacho. Zur Belohnung gab es einen doppelten vollständigen Regenbogen zu sehen.

Beginn der Wanderung, über den höheren Gipfel liegen Regenwolken
Mannschaftsunterkünfte im Bunker
Blick zum Hafen und zur Inselhauptstadt Santa Cruz
Strand heute völlig menschenleer
unser nächstes Ziel
Felsenfenster von nah
André kraxelt auch hoch
Gipfelglück
blühende Berghänge
Abstieg
Abstieg
Zwiebelgewächs
Isser nicht hübsch? Kläffer in der Nachbarschaft
Regenbogen

Umzug nach San Andrés

Zwischenstopp in Puerto de la Cruz

Heute verabschieden wir uns von Garachico und fahren zu unserem zweiten Ziel dieses Urlaubs- San Andrés. Es liegt kurz hinter der Inselhauptstadt Santa Cruz und ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen im Anaga-Gebirge. Auf dem Weg dorthin haben wir in Puerto de la Cruz einen Stopp eingelegt. Hier waren wir ja schon zwei Mal zu Gast. Da wir zeitig in San Andrés waren und auch die Schlüssel für das Ferienhaus bekammen, hatten wir Zeit für Muße und einen Nachmittag am Strand. Hätten gar nicht gedacht, dass wir zum Baden kommen werden, aber das Wasser hat bestimmt 18 Grad…

Krabbe
Alter Hafen Puerto de la Cruz
Blick von der Terrasse unseres neuen Ferienhauses in San Andrés
San Andrés
fußläufig erreichbar- der Teresitas-Strand
Badetag
Mole
nicht überfüllt, trotz Traumwetters
Fischerboote

Risco Blanco

Start der Wanderung in El Molledo

Heute ist unser letzter Tag im Nordwesten Teneriffas. Wir fuhren nach El Molledo, wo die Wanderung startete. Wir wanderten ein paar Kilometer auf dem Risco Blanco-Weg, die Nachbarinsel La Gomera immer im Blick. Sie war heute in Gegensatz zu gestern wieder fast zum Greifen nach. Sogar unser einstiger Urlaubsort Agulo mit seinen weißen Häusern war gut zu sehen. Um auf die andere Talseite zu gelangen durchquerten wir einen alten Wassertunnel mit immerhin reichlich einem Kilometer Länge. Man kam fast im Ort Tamaimo heraus, wo wir in der Dorfbar einen Cortado tranken. Auf einem alten Camino Real (Königsweg) wanderten wir wieder zurück zum Ausgangspunkt. Morgen ziehen wir um in unser Ferienhaus in San Andrés im Osten Teneriffas. Dort wollen wir das Anaga-Gebirge erwandern.

Risco Blanco
La Gomera
Weg durch Kandelaber-Euphorbien
immer wieder La Gomera
man könnte auch den Barranco bis zum Strand wandern…
Abstieg
Abstieg
Tunneleingang
1 km leicht gebückt, auch nicht einfach
Dorfplatz Tamainmo
Tamaimo
Aufstieg zurück nach El Molledo
trockene Gegend
brauchen wir nicht, alles gut 🙂
El Molledo, Vulkan und Mond

Auf dem Risco-Steig

Start der Wanderung in einem ausgetrockneten Bachbett

Die heutige Wanderung hatte es in sich. 760 Höhenmeter, meist auf dem schroffen Risco-Felsensteig, dazu 25 Grad und Sonne sowie keinen Wind. Nur Fliegen ist schöner. Ziel war Teno Alto, ein Dorf auf der Teno-Hochfläche. Entgegen unseren Gewohnheiten aßen wir heute in der Bar auf dem Dorfplatz zu Mittag. Es gab noch einmal Ziegenfleisch. Wir lieben es und es ist nur noch selten zu bekommen. Außerdem füllten wir unsere Flüssigkeitsreserven auf. Das war notwendig, da wir ziemlich ins Schwitzen kamen beim Aufstieg.

Gärtnerei am Wegesrand
Risco-Steig
Risco-Steig im unteren Drittel
Rast mit Blick auf Buenavista del Norte
noch nicht bestimmt
noch eine Rast, wir kamen mächtig ins schwitzen
Eidechse
Biene auf Ginster
das kommt davon, wenn man in jede Höhle reingucken muss, gruslig…
Dorfbar in Teno Alto
Wegstrecke durchs Grün
unbestimmte Pflanze, blüht gelb
Versammlungsplatz der Ureinwohner, der Guanchen
Blick zur Küste bei Buenavista del Norte
Abstieg
Abstieg, wieder auf dem Risco-Steig
Abstieg
letzter Blick zurück

Umrundung der jüngeren Vulkane im Nordwesten

Da wir es heute etwas gemütlicher angehen wollen, reichen uns 450 Höhenmeter und 15,2 km Wegstrecke. Einmal während eines Teneriffa-Urlaubes muss man mal zu den Vulkanen, durch Lavafelder und Lavagrus marschieren. Wir wählen eine Rother-Wanderung und sind daher auch nicht allein auf dem Weg. Nur auf unserem Abstecher zum Gipfel des Montana de la Cruz, einem alten Schlackekegel mit Blick auf das Teno-Gebirge und die Vulkane westlich des Teide, genießen wir die Einsamkeit. Die kurze Anfahrt zum Startpunkt erfolgte heute über enge Bergstraßen, mit 2 km Staubpiste durch die Kiefern am Ende.

alte Kiefer am Beginn der Wanderung, die schon einige Feuer überstanden haben muss

langsam grünende Lavafelder am Volcan Garachico, der im Jahre 1706 ausbrach und Stadt und Hafen Garachico verschüttete und den Niedergang der einstmal wichtigsten Stadt Teneriffas einläutete
Volcan Garachico, links dahinter der 2000 Meter höhere Teide

Teide

Volcan Garachico aus anderer Perspektive

Wanderung über einen Lavastrom

Felsen im Lavastrom (mit Geocache)

Aufstieg zum Montana de la Cruz

Gipfelglück, La Gomera heute sehr diesig

schwarz und grün

reichliche Kienäppelernte

Abstieg mit Teide

Baumriesen

Buchfink

Volcan Chinyero

wir haben gelernt, dass das ein Steinhuhn ist