Tag 13: Umzug nach Funchal

Wanderweg nach Câmara de Lobos

Mit einem weinenden Auge verlassen wir heute Ponta do Sol und fahren zu unsere letzte Station nach Funchal. Dabei machen wir Zwischenstopp in Câmara de Lobos. Der Ort ist uns in Erinnerung geblieben, da hier vor 21 Jahren noch richtiges Fischerdorffeeling existierte. Katzen warteten auf den Beifang, stark riechende Netze lockten Möwen an, etwas oberhalb im ärmlichen Fischerviertel spielten die Kinder Fußball unter der trocknenden Wäsche. Das alles gibt es nicht mehr. Keine Fische, keine Kinder, nur noch bunte Boote von denen vielleicht 3 oder 4 tatsächlich noch zu den Fischen rausfahren. Dafür Hotelanlagen und Touristen. Na ja, so ist der Lauf der Zeit, und keiner kann den armen Fischern verdenken, dass diese Arbeit nicht sehr erstrebenswert ist. Ein bisschen wehleidig daran zurückdenken darf man schon. Danach fahren wir nach Funchal, um im „Monte Carlo“ einzuchecken. Der alte Kasten steht immer noch wie eh und je über der Stadt, die Anfahrt über enge steile Straßen abenteuerlich wie immer. Selbst unser Lieblingslokal „Londres“ gibt es noch. Hier essen wir zu Abend, natürlich gibt es Degenfisch. Auf der Hotelterrasse gönnen wir uns eine Flasche Wein zu klassischer Musik und Blick auf das erleuchtete Funchal. Es könnte einem auch schlechter gehen…

Câmara de Lobos
der Fotograf vor der namensgebenden Mönchsrobbe
die zweithöchste Steilklippe der Welt
Denkmal als Erinnerung an die Fischer von Câmara de Lobos
Fisch gibt es noch, auf den Tellern der Restaurants und als Straßenschmuck
Streetart
Câmara de Lobos
Rückweg von Câmara de Lobos
Funchal
dieses Foto gibt es schon einmal, lange her…
Blick aus unserem Hotelzimmer

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