Bei Hockewanzel in Oberpolitz

Mit der Überschrift kann vermutlich kaum jemand etwas anfangen. Einerseits weil Hockewanzel schon lange tot ist, und andererseits weil Oberpolitz heute Horní Police heißt. Hockewanzel, der eigentlich Wenzel Hocke hieß und Erzdechant in Politz war, ist für seinen sehr speziellen Humor bekannt. Humoristische Erzählungen über Hockewanzel waren damals unter den Deutschböhmen sehr populär. Unter anderem Otfried Preußler nutzte die historische Gestalt als Vorlage. Wir fuhren also heute nach Oberpolitz und besuchten zunächst Hockewanzels Gedenkstein, welcher am Weg zur Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung von Oberpolitz liegt und erst vor einigen Jahren restauriert wurde. Nach Besuch der eindrucksvollen, wenn auch etwas angestaubten Wallfahrtskirche wanderten wir zum Hutberg (Strážný vrch) mit seinem schönen hölzernen Aussichtsturm. Über Mertendorf (Merboltice) stiegen wir zur Südflanke des Steinberg (Kamenec) auf. Hier bestaunten wir die größte zusammenhängende Klingstein-Blockhalde des Böhmischen Mittelgebirges. Über immer noch blühende Wiesen liefen wir nach Oberpolitz zurück und waren nach 16 km wieder am Auto. Der Track zur Wanderung kann hier heruntergeladen werden.

morgendliches Licht an der Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung
die Engel in Kreuzgang sehen allesamt aus, als wären sie auf Speed
Kreuzgang
Erklärung in nächsten Foto
was für Geschichten!
Weg zum Hutberg
mit Brille wärs einfacher
Aussichtsturm auf dem Hutberg von fern
Weg durch Wiesen, immer weiter aufwärts
kleiner bunter Kletterkünstler
Blick von Hutbergturm
Klingstein-Blockhalden am Steinberg
auf dem Aussichtsturm
nur durch Leitern zu erklimmen
Aussichtsturm auf dem Hutberg, heute gut besucht
Mertendorf
Glockenturm der 1974 gesprengten Kirche in Mertendorf
Mertendorf
dieses Jahr war ja ein gutes Kürbisjahr Anneliese!
Blockhalden von Nahem
Am Steinberg
am Horizont die Kirche von Klein Bocken (Malá Bukovina)
Abstieg nach Oberpolitz
Haus in Oberpolitz mit Observatorium (!!!)
kleiner Fuchs auf Herbstastern
man sollte nicht in alle Mauerlöcher der Wallfahrtskirche hineinblitzen! Was zur Hölle ist das???
Hockewanzels Gedenkstein, sein Grab liegt weiter oben
Blick zurück
retstaurierte Kirche hoch oben in Klein Bocken. Hier war Hockewanzel einst Pfarrer.
Auf dem Friedhof Klein Bocken
Heutige Runde

klassische Runde um Dittersbach

Wenn man Gäste hat, will man ihnen natürlich auch die Highlights der Gegend zeigen. Nach der gestrigen Runde mit Micha um Bürgstein (Sloup v Čechách) fiel uns sofort Dittersbach (Jetřichovice) ein. Die klassische kleine Runde zum Marienfels (Mariina skála), Balzers Lager, Wilhelminenwand (Vilemínina stěna) und Rudolfstein (Rudolfův kámen) begeisterte bisher die Meisten. Am Brückentag war Dittersbach von deutschen Wanderern gut besucht. Zumal das Wetter viel besser war, als von den Propheten vorhergesagt. Es war zwar diesig, aber streckenweise sonnig, so dass die erste Laubfärbung gut zur Geltung kam.

Weg zum Marienfelsen
einige in den Fels gehauene Stiegen
Aussicht vom Marienfelsen, etwas getrübt
Schutzhütte auf dem Marienfelsen
Micha und André beim Abstieg
gut dass unsere Altvorderen die Wege freigemeißelt haben
Werden und Vergehen
Rast in Balzers Lager

Aussicht von der Wilhelminenwand auf den Marienfels
Namensgeberin Wilhelmine Kinsky
Micha beim Abstieg

Aussicht zwischendurch
getrübter Blick zum Rosenberg
Weg zum Rudolfstein
da hoch geht es
nach etwas Kraxelei sind wir oben
auf dem Rudolfstein
Blick zurück
Rast
der Rudolfstein von unten
endlich goldener Herbst
Weg zurück nach Dittersbach
Herbst
am „feinen Pinkel“

Trackaufzeichnung der eher leichten Runde

Klassische Runde um Bürgstein

Einsiedlerstein in Bürgstein

Heute haben wir einen Gast, der mit uns wandert. Micha, ein Kommilitone aus Studienzeiten besucht uns. Deshalb wählten wir die klassische Runde durch die Felsen der Bürgstein-Schwoikaer Schweiz (Skály u Sloupu a Svojkova). Hier gibt es viel zu sehen, die Anstiege halten sich in Grenzen und ab und an gibt es schöne Aussichten. Höchster Punkt war der Slabitschken (Slavíček) mit moderaten 535 Metern.  Nach 9,2 km waren wir wieder am Ausgangspunkt. Da es in Bürgstein (Sloup v Čechách) wegen eines Wander-Events sehr voll war, verlegten wir unser Spät-Mittagsessen nach Schönlinde (Krásná Lípa) in die Brauereigaststätte Falkenstein.

kleine Zigeunerhöhle im Zigeunergrund
Zeichnungen von Ureinwohnern, ca. 10 Jahre alt

Einsiedlerstein, den wir heute nicht besuchen
Wachkatze in Bürgstein
Felsnadel „Samuelturm“
Samuelhöhle
Blick auf Bürgstein mit Einsiedlerstein, links der neue Holz-Aussichtsturm
an der Samuelhöhle
Bürgstein, dahinter der Kleis

Micha in der Samuelhöhle
Weg zum Kiefernturm
Basaltfelsen am Slabitschken
der Wandermöglichkeiten sind viele
im Betgraben
Micha und ich vor der Felskapelle Betgraben
fast wie in Petra
Kreuzweg Betgraben
Quelle, natürlich mit heiligem Wasser
kleines Felstor
Aussichtsturm
noch ein Blick auf Bürgstein
Waldtheater Bürgstein
Brauerei Falkenstein in Schönlinde
Trackaufzeichnung

auf Ljusterö

André genießt

Eine Woche Schweden, das Wetter meint es bisher gut mit uns, da muss natürlich gewandert werden. Heute setzten wir mit der Fähre nach Ljusterö über. Zunächst fuhren wir nach Östra Lagnö und wanderten hier am Ende der Insel an eine schöne Stelle mit glattgeschliffenen Granitfelsen und Blick auf die Schären. Nach einer Rundwanderung entlang der felsigen Küste fuhren wir nach Linanäs, wo wir direkt am Hafen Fisch aßen und noch einen Cache an einer Felsbadestelle suchten. Am späten Nachmittag setzten wir wieder aufs Festland über, besichtigen ein Holzkirche sowie den niedlichen Ort Wira Bruk.

auf der Fähre, unser Mietauto
überall glattgeschliffene Felsen, eine blaue Ostsee (!!!) und Fernsicht
Picknick
André beobachtet Fische
hier blühen noch die Schlüsselblumen
Rast auf der Opa-Bank
Heute Mittag gab es Lachs und Dorsch als Stärkung
typische Badestelle
André prüft die Wassertemperatur- es ist kälter als im Schlachtensee, wer hätte das gedacht
herrliche Flechten und Moose
Wanderung
alte Steinmarkierungen
die Außerirdischen waren auch hier
Kirche Roslagskulla Kyrka
was für ein Baumhaus! Gesehen in Wira Bruk
Mühlbach in Wira Bruk
Wira Bruk
Trackaufzeichnung

eine Runde über den Rollberg

unser Ziel, der Rollberg

Heute am heißesten Tag des Pfingstwochenendes wollten wir auf den Rollberg (Ralsko), der mit seiner Burgruine von weit her sichtbar ist. Vor ca. 26 Jahren zog es mich das erste Mal auf seinen Gipfel. Damals musste ich mit dem Rad noch illegal die Grenze bei Lückendorf überschreiten, denn es gab nur einen neuen offiziellen Grenzübergang bei Hartau- zu weit für eine Tagesradtour. Einen Weg auf den Gipfel zu finden war damals nicht leicht. Es waren noch keine Wanderwege ausgeschildert. Der Berg war fast abgeschottet durch Uranbergbau auf der einen und einen russischen Truppenübungsplatz auf der anderen Seite. Irgendwie oben angekommen war ich damals allein, entlohnt durch eine grandiose Aussicht und die Burgruine zum Entdecken nur für mich. Inzwischen hat sich alles geändert. Die Tschechen entdecken seit etlichen Jahren ihre Heimat wieder neu, Wanderwege wurden vorbildlichst ausgeschildert, Infotafeln aufgestellt. Unterwegs trafen wir viele Wanderer, sogar ein paar Deutsche haben hier her gefunden. Nach moderaten 9,2 km waren wir wieder am Auto.

Wegekreuz
Aufstieg zur Julienaussicht in den Vranover Felsen
Felsdurchbruch zur Julienaussicht
Aussicht mit den imposanten Bösigen am Horizont
Felsterrasse der Julienaussicht
Felsterrasse der Julienaussicht
unbestimmte Libelle
den Rollberg umgibt uriger Buchenwald
Weg durch die Blockhalden in Gipfelnähe
Blockhalden aus vulkanischem Tephrit
Aussicht unterhalb des Gipfels
das Burgtor ist erreicht
Aussichten durch alte Fenster
Tür zum Bergfried
Blick nach Norden, Straße nach Deutsch Gabel mit Kirche und der Hochwald im Zittauer Gebirge
Bergfried der Rollburg
unbekannte Kleeart
Picknick mit geschmierten Brötchen, unten die Anlagen der ehemaligen Uranförderung, wo bis 1996 15.000 t Uran chemisch gewonnen wurden und heute saniert wird
Abstieg auf dem berühmten Kegelweg
in der Ferne grüßt der Kleis
renovierte Wegekapelle
Track