Die letzte Wanderung auf Santo Antão führt uns zu einem Wasserfall. Obwohl wir im trockenen Westen sind, gibt es hier ein wasserreiches Tal des Ribeiro do Tarrafal. Wir wandern von der Unterkunft los, zunächst im Talgrund und später umgehen wir oberhalb Steilstufen. An einer Levada sind wir uns nicht im klaren, ob wir auf ihr ein paar Meter balancieren müssen, um weiterzukommen. Mussten wir aber. Der Wasserfall war erstaunlich schön, mit ausreichend Wasserführung. Auf dem gleichen Weg gehen wir wieder zurück und sind kurz nach Mittag wieder in der Unterkunft. Beine hochlegen…
Beginn der Wanderung, noch liegt das Tal im Schattenkleines Stück auf einer Levadacharakteristisches Muster der Taro-Pflanzungenkleiner Stufen können erklettert werdenWasserbehälter, hier müssen wir hoch und die Schlucht umgehendie Sonne steigt über die Bergeeinen Bach überquert man auf den Kapverden nicht allzu häufigjedes Stück feuchter Erde wird genutzt, hier ZwiebelnRast am WasserfallRückweg und Blick zurückKürbis, häufig in Suppen oder Bohnengerichten zu findenKapverdensperling (Passer iagoensis), eine endemische ArtLevadabeginnund wie runter?rote LibelleWasserkäferRückweg Tal des Ribeiro do Tarrafal Umsteigung einer SteilstufeTaro, wo immer es feucht istLevadabalancierungüberhängende GärtenTaro im SonnenlichtPrachtexemplar (Argiope argentata), bestimmt 8 cm groß mit Beinenfast zurück am Startpunkt
Heute fahren wir auf die trockene Westseite der Insel zum Fischerdörfchen Tarrafal de Monte Trigo. Der letzte Kilometer geht über den Strand und holprige Pisten. Wir sind froh, nicht selber fahren zu müssen, denn uns fährt komfortabel ein Taxi. Sehr komfortabel ist auch unsere Unterkunft für 2 Nächte, etwas oberhalb gelegen mit schönen Zimmern und toller Terrasse. Morgen machen wir eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall, aber heute bleiben wir faul.
Blick hinunterim DorfBoote und Hühner, die uns wahrscheinlich morgen wieder wecken werden, also die Hähne 🙂an diesem Strand legen einmal im Jahr Schildkröten ihre Eier abBooteder Zwiebelverkäufer ist daim Dorfim Dorf
heute ist die Sicht getrübt, Saharastaub… „Broma Secca“
Wir starten heute wieder zeitig, um sieben geht es los. Die Sonne geht gerade auf, ist aber durch den „Broma Secca“, also Saharastaub getrübt. Wir steigen bis auf knapp 1.600 Meter auf; oben weht ordentlich der Wind. Am höchsten Punkt steht ein Bauernhaus, wo wir einen Kaffee trinken. Dann beginnt der Abstieg über 900 Höhenmeter über einen abenteuerlich in den Steilhang gebauten Weg. Gegen Mittag sind wir wieder an der Unterkunft. Unser Guide meinte, wir wären sehr schnell….
Beginn des Aufstieges„Teufelsmauer“ im Hanghier hat eine Rutschung den Weg verschobenda oben steht das BauernhausFelsnadelweiterer Aufstiegan einer Bimssteineckevulkanische AblagerungenHochebeneBauernhaus auf dem GipfelAbstiegder höchste Berg von Santo Antão, Topo da Coroa (1979 m) Blick zurückalter Vulkan vor dem Topo da Coroahinter André taucht plötzlich eine Gruppe Wanderer aufHöhle eines EinsiedlersBlick hinunterBeginn des kunstvoll angelegten Wegesschwindelfrei sollte man auf der Insel seinTalblickAndré beim Abstiegweiter unten eine Felsspitzevulkanische Gegendalter Vulkanschlot
Wir wandern heute später als gestern los, da die Wegstrecke mit 8 km vergleichsweise kurz ist. Von der Casa Adalberto geht es nach einem guten Frühstück hinab ins Tal. Dann steigen wir über einige Bergrücken hinab nach Branquinho. Hier beobachten wir am Strand die Wellen und warten bei einem Bier auf unser Taxi, welches uns nach Chã de Morte bringt. Hier startet morgen unsere nächste Wanderung.
Start der WanderungBlick hinunter ins Talnoch kommt die Sonne nicht über die Bergewir werden von einem Eseltransport überholtschon weiter oben scheint die SonneMorgenschwatzDorflebenAbstiegFischerbootWestküstediese Brecher sind mehr als 10 Meter hochBlick zurück Branquinho diese Kartoffeln brauchen noch etwassteiler Weg zum Strand; hier muss man runter um auf die andere Seite zu kommenAbstiegim Flusstalam Strand Chã de Morte, Berge leicht getrübt durch Saharasand
Heute unternehmen wir eine herausfordernde Wanderung. Es geht von Chã deIgreja nach Maio de Espanha. Am Ende stehen 17 km auf dem Tacho und etliche Höhenmeter, denn es geht ständig hoch und runter. Um sechs Uhr holt uns Nuna, unser Guide für die nächsten drei Tage ab. Dann laufen wir hinunter zum Strand, wo wir im Halbdunkel die erste Strecke über das Steinfeld machen, immer auf der Hut vor größeren Wellen. Anschließend steigen wir das erste Mal auf, bis auf ca. 550 Meter. Das war der herausforderndste Abschnitt. danach ging es noch ein paar Mal so, so dass unsere Kondition wirklich gefordert war. Schließlich kamen wir in der Casa Adalberto an, wo wir übernachten. Das ist eine einfache Herberge für Wanderer mit grandiosem Ausblick ins Tal. Transportmittel ist hier der Esel, eine Straße gibt es weit und breit nicht. Es ist still, nur die Geräusche der Natur sind zu hören- herrlich. Abends gibt es eine hervorragende Kongo-Bohnensuppe und Tee.
StrandabschnittBlick hinaufdie Wege mit steil abfallender Seite gleichen sich auf der InselRastdie Sonne steigt langsam über die Bergeder Westen der Insel ist wieder trockenerunterwegs kommt uns Señor Adalberto entgegen, der einen Transportauftrag ausführtMorgensonnedie See im Blick Micromeria forbesii , eine endemische Pflanze auf den Kapverdenoben sieht man nicht, wie gigantisch die Wellen sindwer genau guckt erkennt den Wanderweg, wieder mal ein AnstiegTal mit landwirtschaftlichem AnbauZickzack hinunterwilde BaumwolleTalkapelleRasttrockenes Tal mit Mais- und Maniok-Anbauwieder abwärtskunstvoller Wegebaudie Kartoffeln stehen guttraditionelles GehöftWeg ins Tal nach Figueiraslinks das rote Haus ist unsere Herbergeendlich die Beine in die Sonne haltenBlick in die Garage vom Hausvon Zimmer aus ein gigantischer Blick ins Tal, völlig ruhig, nur die Hähne krähen