Lazy days

Münzsucher am Strand

An unserem letzten Tag im Südwesten waren wir mal richtig faul.
Morgen geht’s nach Rincon. Heute waren wir am Strand, sind dort wegen
eines Regenschauers geflüchtet, guckten uns Boqueron an (hatte uns ein
Ami empfohlen, war aber nix) und wollten zum Abschluss noch einen
Geocache finden. Aber denkste, nach längerer Wanderung durch stachliges
Gelände inkl. zerkratzter Beine und durch Schlammpfade wurden wir nicht fündig. Schade.

Erdbeben? Tsunami?
das waren noch die harmloseren Stachelpflanzen
10 cm lange Tausendfüßler
die Bioluminiszenzbucht, hierher kann man nachts Auflüge machen und leuchtende Mikroorganismen bewundern
Wegqualitäten

Die Dschungelprüfung – Folge 4 – Im Trockenen

 Heute waren wir im „Bosque estatal de Guánica“wandern. Das ist ein küstennaher Trockenwald unter Schutz der Vereinten Nationen. Trocken war es tatsächlich, und ziemlich heiß. Gut dass wir genügend Wasser dabei hatten. Über uns schwebten schon die Geier. Wir machten eine Rundwanderung über ca. 8 km und 400 Höhenmeter. Klingt nicht viel, hatte es aber in sich. An der Küste nutzten wir den schönen Strand zum Schwimmen und Sonnenbaden. Nach unser Geocache-Durststrecke von gestern können wir heute 4 Funde vermelden.
Morgen sind wir den ganzen Tag mit dem Boot unterwegs, um die Mangroveninseln vor der Küste zu erkunden und zu schnorcheln. Heute abend gab es Fischsuppe und Culetas. 4 Medallas und zwei Don Q (in rot mit Cranberries) waren auch dabei…

im Innern eines toten Leuchtturmes, natürlich hat uns ein Cache her geführt…

Am Roten Kap

Cabo Rojo, so heißt Puerto Ricos südwestlichster Zipfel. Ein Leuchtturm steht hier unübersehbar. Hier waren wir heute wandern und baden. 4 Geocaches fielen auch ab, trotz einiger Misserfolge. Abends gab es für mich wieder einen Roten Schnapper am Stück, André entschied sich für Mofongo mit Fisch. Ein paar Bier für mich und Mojito für André in „unser“ Bar von gestern beschlossen den Abend. Das Wetter ist derzeit sommerlich hervorragend.

Wie man sieht wird es trockener, erste Kaktanten am Wegesrand
zur Playa Cabo Rojo
Strand nicht ganz einsam, da am Wochenende die Einheimischen ans Meer strömen
Leuchtturm am Cabo Rojo
Kaktus
Wanderrunde
Steilküste
Iguana, auch bekannt als Leguan
wenn man wüsste, was das ist…
an der Playa Combate, wo wir einige Stunden verbrachten
Kutschenausfahrt vorm Hotel
Pescado entero con papas fritas
Mofongo con pescado mit André dahinter

Parguera

So heißt der Küstenort, in welchem wir die Zelte für die nächsten 7 Tage aufgeschlagen haben. Hier ist es ganz anders als in Ceiba, trockener, nicht mehr so grün, karibischer. Nach langer Fahrt, meist auf hoppeligen Autobahnen, sind wir also im Südwesten der Insel angekommen. Die Ortserkundung ergab, dass es jede Menge Fischrestaurants gibt. Von einem Einheimischen erfuhren wir, dass man nicht etwa den auf der Insel hergestellten Bacardi trinkt, sondern Don Q. Auch ein Rum. Wir probierten ihn wie vorgeschlagen mit Lemon und Cranberry. Schmeckt, haut einen aber auch nicht vom Hocker. Die Ortserkundung krönten wir mit dem Fund des ersten Multicaches in Puerto Rico. Anschliessend belohnten wir uns mit einem leckeren Abendessen; auf den Teller kam jeweils ein Red Snapper im Ganzen. Gegrillt.

Die Dschungelprüfung – Folge 2 – The Peak

Nach einem faulen Tag musste heute wieder etwas Bewegung her. Also nix wie raus und rein in den Dschungel. Heute war aber nicht der Weg das Ziel sondern ein Berggipfel. „The Peak“ im El Yunque National Forest, zweithöchster Gipfel Puerto Ricos, mit sagenhaften 1065 Metern Höhe. Wir kämpften auch dieses Mal mit schlammigen Wegen, Regenschauern und Nebel. Immerhin blieb das Rasierklingengras aus, so dass sich die zugefügten Wunden in Grenzen hielten. Wir fuhren dieses Mal aus Richtung Norden in den National Forest, und somit in den bekannteren Teil. Hier gibt es natürlich ein Besucherzentrum, welches wir allerdings rechts liegen ließen. Minibusse transportieren die Touristen dann zu den per Bus erreichbaren Sehenswürdigkeiten, und auch die unvermeidlichen Menschen in FlipFlops tauchten bald auf. Guides erklären der mit Handys Fotos schießenden Meute: …und das ist ein Mangobaum, aber da sind keine Mangos dran, weil da jetzt nicht Saison ist. Und das ist ein Baumfarn mit so Wedel dran, hübsch, nicht? –> Schnell weg! Gottseidank lassen die Flipflops keine Wanderungen über 50 Meter zu, und so waren wir rasch wieder fast allein. Ein paar Wanderer aus Amiland trafen wir dann doch. Gibt eben solche und solche. Los Picachos mit seinem Cache (GC3G484) war unser erstes Ziel. Meine 4.500dertster Cachefund, na wenn das kein Jubiläum ist! Dann über „The Peak“ (GC3G48J) zum eigentlichen Gipfel. Den dortigen Cache fanden wir allerdings nicht, der sollte irgendwo im Gras versteckt sein, tolle Nadel im Heuhaufen. Auf dem Gipfel hatten wir Glück, es zog für eine Weile auf. So konnten wir dann doch einige herrliche Ausblicke über die Berge bis hin zur Küste erhaschen. Auf dem Weg zurück bestiegen wir noch den Mount Britton mit seinem Wachturm, von da ging es wieder zurück. Noch ein spätes Mittagessen in einem Restaurant außerhalb und ab zu unserer Herberge. Endlich wieder faul sein und den Coquis beim Rufen zuhören…

Auf dem Los Picachos
Los Picachos von oben
André auf dem Aussichtssturm des El Yunque Peak
vergebliche Cachesuche im Gras
im Turm auf dem Mt. Britton
Turm auf dem Mt. Britton
Ich vor La Mina Wasserfall
unglaublich aber wahr…