im Himmlischen Theater

Weihnachtsfeier mit der Firma- dieses Mal fuhren wir nach Neuzelle. Die Stadt in Odernähe ist bekannt durch das Kloster samt barocker Stiftskirche. Wir bekamen eine interessante Führung, die uns auch in das erst 2015 eröffnete Museum „Himmlisches Theaterführte. Ausgestellt sind erst vor ein paar Jahren auf dem Dachboden der Stiftskirche aufgefundene „Bühnenbilder“, die im 18ten und 19ten Jahrhundert in der Passionszeit quasi in 3D biblische Szenen zeigen. Imposante 6 Meter hoch musste extra ein entsprechend großer Ausstellungsraum geschaffen werden, welchen man unterirdisch unter dem „Scheibenberg“ baute. Sehenswert! 4 Mönche gibt es im Kloster, im nächsten Jahr erhalten sie Verstärkung aus Österreich, wobei die Gründung eines neuen Konvents geplant ist.

Blick über den Klosterteich zur Stiftskirche
Pforte zum Stiftsplatz
Kirchentür
Stiftskirche
Stiftskirche
unsere Führerin vor dem Stiftungsgemälde
üppige Barockpracht im Inneren
erinnert sehr an Böhmen
Kunstmarmor
ein außergewöhnliches Auge für meine Sammlung
im Himmlischen Theater, eine von zwei gezeigten „Bühnenbildern“
Blaue Stunde
Detail mit Totenkopf
Stiftskirche

Teyuna

Wieder einmal haben wir Weihnachten im Dschungel verbracht. Dieses Mal wanderten wir zur präkolumbianischen Stadt Teyuna, die auch Ciudad Perdida (verlorene Stadt) genannt wird. Dieser Ort kann nur durch eine mehrtägige Wanderung erreicht werden, und so buchten wir eine Tour dorthin. Übernachtet wurde in einfachsten Dschungelherbergen, teilweise von Indios betrieben und ohne Strom. Wir hatten Glück eine kleine Gruppe erwischt zu haben, und so war neben uns zwei nur noch Paola aus Kolumbien mit dabei, neben unserem Guide Daniel. Dadurch sahen wir auch Tiere, die lärmende große Gruppen nicht sahen. Daniel mit seinen guten Augen und seinem Sachverstand tat sein Übriges dazu bei.
Der Weg war nicht ganz einfach zu begehen, die Temperaturen jenseits der dreißig Grad, ständige Auf- und Abstiege sowie die hohe Luftfeuchte setzten uns zu. Außerdem waren die Wege durch die nächtlichen Regengüsse aufgeweicht, einige Male mussten Flüsse durchquert werden. Herrlich war nach Tagesabschluss in den Flüssen zu baden, was wir mehrfach am Tag taten.

in der Sierra Nevada de Santa Marta

 

Baden im Fluss

 

eine Dschungelherberge

 

Dschungelschönheit

 

einer der zahlreichen Schmetterlinge

 

Korallenschlange frisst große Eidechse

 

noch ein Schmetterling

 

Indiodorf der Kogi
herrlich so ein Bad nach schweißtreibenden Kilometern

 

Daniel, Paola und André kurz vor dem Ziel (1200 Stufen…)

 

die verlorene Stadt

 

Riesenglück einen Tukan vor die Linse zu bekommen

 

Indiomädchen vor der Haustür

 

  • und noch ein Schmetterling

 

 

Weihnachtsglühen in Erfurt

Rummel… ähhhh Weihnachtsmarkt auf dem Domplatz

Der „Betrieb“ der Firma hatte zur Weihnachtsfeier nach Erfurt eingeladen, und wir (Kollege Martin und Kollege Thomas) folgten dem Ruf. Thüringens Landeshauptstadt ist zur Zeit von Weihnachtsmärkten überschwemmt. Angeblich 2 Millionen Besucher zieht es deshalb jährlich in die Stadt. Sagte die Stadtführerin. Unglaublich, denn etwas Besonderes, was es nicht auf anderen Weihnachtsmärkten gibt, konnten wir nicht entdecken. Wahrscheinlich kommen ja die Besucher hauptsächlich wegen der wunderschönen Altstadt zu Besuch. Die ist wirklich sehenswert.

Haus zum Roten Ochsen auf dem Fischmarkt

Rauscheengel

auf der Krämerbrücke (mit Kollege Martin)

Krämerbrücke von außen

Till Eulenspiegel hängt vom Balkon

irgendwie spooky – Antiquitätengeschäft

Blaue Stunde am Fischmarkt

Blaue Stunde am Fischmarkt

Abend auf der Krämerbrücke

nun aber ab zum Gänseessen im „Zum Güldenen Rade“

Winterbeginn in Neusalza

Gestern war in der Oberlausitz noch alles grün. Allenfalls die Gipfel von Lausche und Tannenberg waren leicht überzuckert. Wir wanderten die traditionelle Runde zum Hänschberg mit Aussicht, dann an den Kottmarschanzen vorbei zum Kottmargipfel und zurück. Leider ist die Kottmarbaude und der Aussichtsturm immer noch geschlossen. Ob sich hier jemals wieder ein Wirt finden wird?
Über Nacht hatte es leicht geschneit. Ein Hauch von Weiß. Also nix wie raus, wandern. Diesmal ging es durch den Spreepark nach Neufriedersdorf, und über Ziegelteich zum Schloss Friedersdorf wieder zurück. Zwischendrin fing es an zu schneien. Dann lagen 5 cm Schnee. Inwischen sind es 10 cm. Und es schneit weiter. Da sind wir schon auf morgen gespannt.

Aufstieg zum Hänschberg
Blick zum Tannenberg, welcher schon gestern leicht überzuckert war
Kottmargipfel mit seit Jahren geschlossener Baude
heute Morgen
im Spreepark
Wanderschild muss schon älter sein…
Ziegelteich
Schneesturm am Brückenteich

Schneehaube im Garten

5 cm

Holy Shit Shopping in Berlin

Heute haben wir uns das volle Programm zugemutet. Shopping in der Vorweihnachtszeit! Aber erst einmal wurde der Recyclinghof aufgesucht, um Platz zu schaffen. 🙂
Dann ging es zunächst zum Bikini Berlin, wo wir uns über Möglichkeiten informierten, Musikstreaming Heim-tauglich zu machen. Da gibt es ja inzwischen erstaunlich viele Lösungen.
Gleich anschließend suchten wir die 6te Etage des KaDeWe auf, meiner Meinung nach der einzige Grund, das Haus überhaupt zu besuchen. Herrlich, diese Vielfalt an Lebensmitteln aus aller Welt. Ohne etwas zu kaufen kommt man da nie raus. Das übrige Haus war Kitschüberflutet bis zum Erbrechen, also schnell wieder weg. Hin zum Alternativen Weihnachtsmarkt „Holy Shit Shopping“ im Kraftwerk Mitte. In diesem einmaligen, sehenswerten Gebäude werden an ca. 150 Ständen Produkte von Künstlern, jungen Designern, Schriftstellern und Handwerkern verkauft. Keine Weihnachtsbäume, keine Bratwurst, kein Weihnachtsmann- sehr wohltuend. Zu guter Letzt noch in den Kaufhof am Alex, neues Geschirr muss her… Uff. Nun reichts!

sehr ungewöhnliche Weihnachtsdeko im Bikini Berlin
der berühmte Weihnachtsmann im KaDeWe ist stark frequentiert
U-Bahnhof Witterbergplatz, mit der U1 zum Kotti

Köpenicker Straße, ob dieser Aufruf Gehör findet?

diese Mädels backen leckere Tapioka-Pfannkuchen

Tapioka-Pfannkuchen- mal was Neues

Holy Shit Shopping auf 3000 Quadratmetern im alten Kraftwerk

wo ist der Weihnachtsbaum?