wo ist der Winter?

4. Febuar am Schlachtensee, seit langem gab es heute in der Nacht Temperaturen unter Null Grad und die Sonne scheint. Uns zieht es raus ins Freie, eine Runde um den Schlachtensee. Auf dem Wasser hat sich stellenweise eine dünne Eisdecke gebildet. Der Uferweg ist stark frequentiert durch Spaziergänger, Hundebesitzer und Jogger. Der Biergarten „Alte Fischerhütte“ hat wie immer geöffnet, wir verzichten.

Kormoran genießt die Sonne
Uferweg Schlachtensee
Blick zum Westufer
Schilf im Gegenlicht
„unsere“ Badestelle
Biergarten
ohne Worte

ein Samstag in Berlin und Potsdam

der Schlachtensee eiserstarrt

Eigentlich war das Wetter am Samstag ja so gar nicht zum spazieren gehen geeignet. Temperaturen um -5 Grad und eine steife Brise wehten über den zugefrorenen Schlachtensee. Eine Menge Schlittschuhläufer waren unterwegs, das kommt ja auch allzu häufig vor, dass die Eisdecke sicher trägt. Wir jedoch fuhren nach Schöneberg, um über den Crellemarkt an der Yorckstraße zu spazieren. Gekauft haben wir nix, die Preise waren uns zu niedrig, um Qualität zu erwarten. Das sah auf dem Wochenmarkt auf dem Winterfeldtplatz anders aus. Hier kann man eine Menge ökologischer Erzeignisse direkt vom Bauern erwerben, es gibt Backwaren, Handarbeiten, Blumen, Feinkost, Säfte usw. Uns zog es jedoch ins Hasir in der Maaßenstraße. Dieses türkische Restaurant gibt es schon so lange wir in Berlin wohnen, also mehr als 18 Jahre. Qualität hat eben Bestand. Und die Lammgerichte, der türkische Rotwein und der Tee waren wieder ein Gedicht.

diese Band am Winterfeldtpaltz heizte ein
Aha
Crellemarkt

Am Abend fuhren wir nach Potsdam, um ins Museum Barbarini zu gehen. Die gegenwärtige Ausstellung von Impressionisten ist sagenhaft. Hier fehlen keine großen Namen, alles ist gut ausgeleuchtet, es ist genug Platz für einen entspannten Museumsbesuch vorhanden. Einen Wermutstropfen gab es: Obwohl wir Vollpreis-Karten für 18:00 Uhr hatten, wurden wir um 19:00 Uhr gebeten, das Haus zu verlassen. Feierabend. Das fanden wir, na ja.. Ich kam gar nicht auf die Idee, nach den Öffnungszeiten zu schauen. Auf den Eintrittskarten stand „Einlass 18:00 bis 19:00 Uhr“. Immerhin haben wir die Impressionisten und meisten Klassiker der Moderne geschafft, für die DDR-Kunst blieb keine Zeit. Schade.

im Barbarini
Barbarini von außen
Potsdam bei Nacht

Herbst am Schlachtensee

Nachdem wir in den grünen Südwesten Berlins umgezogen sind, liegt der Schlachtensee vor unser Haustür. Um selbigen machte ich heute Nachmittag einen ca. 8 km langen Spaziergang. Sogar die Sonne ließ sich blicken. Deshalb waren viele Spaziergänger und die berühmt berüchtigten Gassigeher von Schlachtensee unterwegs.
Hier ein paar Aufnahmen davon:

„geheimer“ Tunnel unter der S-Bahn zum Schlachtensee

 

die Sonne bringt die Blätter zum Leuchten

 

Also nur im Frühjahr und Herbst baden gehen!

 

Südwestende des Schlachtensees

 

Grußbotschaften
auch in der „Stadt“ gibt’s essbare Pilze!

 

Goldener November

 

Pilzlein
Wald am Schlachtensee

 

Hochstand

 

Gegenlicht

 

vergängliche Pracht

 

Schlachtensee Nordufer
die Sonne hat dem Biergarten an der Fischerhütte tatsächlich noch Gäste beschert

 

Spiegelungen

 

Treppe zur Terassenstraße

 

dieser Schwarzspecht ist mir kurz vor der Haustür vor die Linse gekommen