auf den Hochwald

Lange waren wir nicht im Zittauer Gebirge, jenem kleinen Teil des Lausitzer Gebirges auf deutscher Seite. Zunächst fuhren wir zum Wanderparkplatz am Forsthaus Lückendorf. Hier wollten wir zu unserem Geocache „Mühlstein / Mlýnský Kámen„, um eine Cachewartung durchzuführen. Es war heute viel Betrieb am Forsthaus, ein tschechischer Orientierungslauf fand statt. Anschließend stiegen wir über den Grenzweg zum Hochwald auf. An der Hochwaldbaude waren wir überrascht, wie sich hier viel verändert hat. Leider nicht zum Guten. Offensichtlich dürfen jetzt Autos bis auf den Gipfel fahren, oben erwartet einen erst einmal ein Parkplatz. Das entsprechende Besucherklientel, ein kläffender Hund im Käfig, ein Restaurant mit einer Speisekarte, die uns wieder weggehen ließ. Schade, da bleibt nur die Erinnerung an bessere vergangene Zeiten. Einzig die schöne Aussicht lohnt noch den Aufstieg. Wir liefen jedoch zur Turmbaude am anderen Ende des Doppelgipfels und bekamen dann hier etwas zu essen, was zudem frisch gekocht, vegetarisch und gut war. Daumen hoch!

ein Mühlsteinrohling im Wald, nahe unseres Geocaches
Blick zur Burg Oybin
Grenzweg zum Hochwald
frisches Grün
Hochwaldaussicht, hinter André der Kleis, wo wir gestern waren
Jeschken und Falkenberg
Turmbaude mit Hochwaldturm
Oybin, dahinter Zittau
unkenntliche Wanderwege, hier haben die Waldarbeiter wie so oft ganze Arbeit geleistet

Zwischen Kleis und Klutschken

Was für ein Wetter! So gar nicht April, eher Juni. 24 Grad und Sonne, da muss man raus. Wir wollten wieder wandern, dazu starteten wir oberhalb von Blottendorf (Polevsko) am Wanderparkplatz an Knäspels-Kapelle. Schon von hier hat man eine herrliche Aussicht auf das Lausitzer Gebirge mit Ortelsberg, Roll (Ralsko), Tölzberg (Tlustec) und natürlich den markanten Kegel des Kleis (Klíč) . Die Fernsicht war heute leider nur mittelprächtig, den Jeschken (Ještěd) samt Turm konnte man nur noch erahnen. Zunächst wanderten wir zum Blottendorfer Berg, weiter an der Südseite des Buchberg (Malý Buk) entlang zum Bärenfang (Medvědí hůrka)  und dann im Abstieg bis zum herrlichen Waldsee „Jezirko“. Wenn man auf einen Gipfel will, muss man auch wieder mal aufsteigen. Also 300 Höhenmeter hinauf zum Kleisgipfel (760 m) mit seiner 360-Grad Panoramasicht. Oben war viel Betrieb, so dass wir nach einem kleinen Picknick rasch abstiegen und gemütlich zurück nach Blottendorf wanderten. Auch den Gemsenborn (Kamzičí studánka) ließen wir wegen der vielen Wanderer aus. In Blottendorf tranken wir ein Bier bei einer total verpeilten Wirtin und liefen anschließend über das ehemalige Gasthaus Wachstein zum Klutschken mit seinem Steinbruch, wo man imposante Basaltsäulen sehen kann. Über Wiesen ging es dann gemütlich zurück zum Auto. Der Track kann hier heruntergeladen werden: Klick

Der Kleis, da wollen wir rauf. Rechts daneben im Dunst der Jeschken.
uriges Wegstöckel im Wald am Bärenfang
Rast am Waldsee Jezirko oberhalb von Röhrsdorf
Eichelhäher
altes Wasserwerk
Schnitzerei an einen Haus in Röhrsdorf
Röhrsdorf
sinnige Sprüche
Das oben gab es einmal ein Restaurant im Kuhstall. Jetzt leider nicht mehr
Da unten am Haus wurde mir mal ein Auto geklaut, was ich seinerzeit nicht witzig fand…
Aufstieg zum Kleis
erste Aussichten mit Tannenberg (Jedlova)
rechts in der Mitte der Doppelgipfel des Hochwalds, da wollen wir morgen hin. Über den Gipfel geht die Grenze D/CZ.
Oben. Fast wie Fliegen.
Betrieb auf dem Gipfel
Abstieg über die Westroute
herrlich das frische Grün
auf Blottendorfer Fluren, der Kleis schon wieder von fern
emsige Bienen, die finden schon allerhand zum Sammeln vor
Janke-Kreuz
Reste des Denkmals für Friedrich Ludwig Jahn auf dem Wachstein
Weg zum Klutschken, unten lärmt die Fernstraße 13 Haida-Tetschen
Basaltsäulen am Klutschken, die hier besonders groß sind
Blick zum Himpelberg und zum Tannenberg
Abstieg
einstiger Dreiherrschaftspunkt der Kamnitzer, Bürgsteiner und Neuschlosser Herrschaft
Der recht imposanten Kreuzotter gefällt die Sonne auch.
nach 16,7 km zurück am Auto
Track

Neu Olisch- Loosdorf- Rosenkamm- Binsdorf- Neu Olisch

Endlich wieder wandern. Anregung zur heutige Runde lieferte wie so oft Björns Wandertipps. Von Neu Olisch (Nová Oleška) starteten wir zeitig am Morgen, die Natur war vom Regen der Nacht noch wie gewaschen. Wir liefen nach Loosdorf (Ludvíkovice) vorbei an einem Schießplatz, der  glücklicherweise nur in Anfängen in Betrieb war (auf dem Rückweg nervte uns dann das Geballere schon von fern). Bald erreichten wir die Abbruchkante des Sandsteinplateaus mit herrlichen Ausblicken auf das Elbtal und das weniger schöne Tetschen (Děčín). Die Sonne hatte inzwischen die Wolken vertrieben, 250 Meter unter uns lagen kleine Häuser, der Fluss, Bahnlinien und Brücken wie auf einer Eisenbahn-Spielplatte. Wir liefen auf der Kante ein paar Kilometer bis zum Rosenkamm, der sich mit 432 Metern ca. 300 Meter fast senkrecht über der Elbe erhebt. Hier machten wir Picknick an der Abruchkante und genossen die Frühlingsluft. Nach 19,2 km waren wir wieder zurück am Ausgangspunkt.

Dorfteich Neu Ohlisch
Neu Ohlisch
nasse Buschwindröschen
letzte Wolken vor dem Rosenberg
Weg nach Loosdorf
erste Schlüsselblumen
in der Nacht hat es geregnet
hinab nach Loosdorf
der Lerchensporn blüht
am Elbgrund
Felsenkiefer
André genießt
Nationalparkbahn CZ/DE
Wandern an der Abbruchkante entlang
Hinweisschild
„Berg“glück
Elbtal
Blick flussabwärts, wie klein die Elbe/Labe doch ist
Elbsandstein
Picknick auf dem Rosenkamm
Rückweg mit Blick auf die Kegelberge
Frühling
Wegstrecke

Im Tal der Eisfälle

Allein in Neusalza, eine Wanderung in Böhmen bei Sonnenschein, lange habe ich darauf gewartet. Ich fahre nach Schnauhübel (Sněžná) und stellte dort das Auto an der Wallfahrtskirche „Maria Schnee“ ab. Über  Langengrund (Dlouhý Důl) wandere ich in die Felsentäler der nordöstlichen Böhmischen Schweiz. Interessanterweise konnte ich trotz Temperauren um die 18 Grad noch mehrere Eisfälle bewundern. Die Wanderung war wegen vieler umgestürzter Bäume der letzten Stürme ziemlich anstrengend. Nach 12 km war ich wieder zurück am Ausgangspunkt.

Langengrund
einfache Wegstrecke
neugierige Kühe
Reste einer alten Burganlage
einer der vielen Eisfälle
schwierigere Wegstrecke
Kletterfelsen
Ausblicke
Matterhorn?
hier kam 1795 ein gewisser Joseph Genau ums Leben
Frühling
Weitblick
Wolfsberg (Vlčí hora) mit Turm
Wegkreuz
Blick ins Innere der Wallfahrtskirche
Track

 

Osterwanderung 2017

Biergarten am Schlachtensee

In die Oberlausitz sind wir über Ostern leider nicht gefahren, das Wetter hat dies verhindert. Dieses Jahr wurden wir mit Spätwintertagen, Schnee und stürmischem Wind überrascht. Das hatte so rein gar nix mit Frühling zu tun. Heute der erste Lichtblick mit etwas Sonne und steigenden Temperaturen. Wir fuhren mit der S-Bahn zur Heerstraße, von wo aus wir reichlich 15 km nach Hause zum Schlachtensee wanderten. Als erstes stiegen wir auf den 99 Meter hohen Drachenberg, ein Seitengipfel des Teufelsberges und wie er aus Weltkriegstrümmern bestehend. Von hier aus hat man den wahrscheinlich schönsten Blick auf Berlin, sofern die Sicht gut ist. Heute war es leider diesig. Wir stiegen auf der anderen Seite ab und liefen durch den Grunewald zur AVUS, die wir am Hundekehlesee unterquerten. Vorbei am Grunewaldsee, Pücklerteich und Käutzchensteigteich liefen wir bis zum Waldfriedhof Dahlem, wo viele Berliner Persönlichkeiten begraben sind. Dann ging es am Riemeisterfenn entlang zur Krummen Lanke und weiter bis zum Biergarten „Alte Fischerhütte“ am Schlachtensee. Dort gab es das erste Weizenbier des Jahres in der Sonne.

Aufstieg zum Drachenberg
diesiges Panorama der Innenstadt
Abstieg
Villen am Hundekehlesee
Hundekehlefenn
Grundewaldsee mit Jagdschloss
am Grunewaldsee
Pücklerteich
glaziale Rinne
Auf dem Waldfriedhof Dahlem, Grab des Malers Schmidt-Rottluff
Waldfriedhof Dahlem
Krumme Lanke
Biergarten Alte Fischerhütte
Track